Sicherheitsgarantie

Mexiko-Präsidentin verspricht: Kein Risiko für WM-Fans!

24.02.2026

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum beruhigt die Fußballwelt. Trotz einer Welle der Gewalt nach dem Tod eines Drogenbosses verspricht sie absolute Sicherheit für die kommende Weltmeisterschaft.

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Die Staatschefin reagierte am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt auf die Sorgen internationaler Besucher. Sie betonte mit Nachdruck, dass nicht das geringste Risiko für die Fans bestehe und alle notwendigen Garantien für das Turnier gegeben seien. Hintergrund der Unruhe ist der Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als El Mencho, der nach seiner Festnahme am Sonntag seinen Verletzungen erlag.

Eskalation nach Zugriff auf Kartellchef

Die Lage im Land war zuletzt extrem angespannt, da Kämpfer des Jalisco-Kartells CJNG mit massiver Gewalt auf den Zugriff reagierten. In mehreren Bundesstaaten brannten Autos, Straßensperren wurden errichtet und Geschäfte attackiert, wobei insgesamt 74 Menschen bei den Gefechten ums Leben kamen. Trotz dieser Vorfälle hält Mexiko an der Austragung der insgesamt 13 geplanten WM-Spiele in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey fest.

Härtetest bereits im Frühjahr

Schon vor dem eigentlichen Turnierstart im Sommer steht die Organisation vor einer ersten Bewährungsprobe. Ende März und Anfang April finden in Guadalajara und Monterrey wichtige Play-off-Partien um die letzten WM-Tickets statt. Die mexikanische Regierung will hier zeigen, dass sie die Lage unter Kontrolle hat, während die Welt gemeinsam mit den Co-Gastgebern USA und Kanada auf einen friedlichen Ablauf der Großveranstaltung hofft.

ÖFB-Team spielt in den USA

Für die österreichische Nationalmannschaft hat die Sicherheitslage in Mexiko derzeit keine direkten Auswirkungen auf den Spielplan. Die Auswahl von Ralf Rangnick bestreitet ihre Partien in der Gruppe J ausschließlich in den USA. Den Auftakt macht das Duell gegen Jordanien am Dienstag, 17. Juni, um 6:00 Uhr MESZ in Santa Clara, gefolgt von den Krachern gegen Argentinien in Dallas und Algerien in Kansas City.