Formel-1-Beben
Ex-Star kündigt Verstappen-Knall an: "Wird Red Bull verlassen"
22.04.2026Die Gerüchte um einen möglichen Abschied von Max Verstappen aus der Formel 1 nehmen weiter Fahrt auf – und werden inzwischen auch von prominenter Seite befeuert.
Auslöser der jüngsten Spekulationen ist der Abschied seines langjährigen Renningenieurs Gianpiero Lambiase bei Red Bull Racing. Der frühere Formel-1-Fahrer Riccardo Patrese sieht darin ein klares Signal: "Wenn Lambiase geht, bedeutet das, dass auch Max nächstes Jahr Red Bull verlässt. Er ist nicht besonders glücklich. Daher wird er wahrscheinlich am Ende dieser Saison den Schritt wagen”, sagt Patrese gegenüber "BettingLounge".
- ER soll Max Verstappen bei Red Bull ersetzen
- Experte warnt: Große Crash-Gefahr bei Formel-1-Klassiker
Patrese geht sogar noch weiter und stellt die grundsätzliche Zukunft Verstappens infrage: "Max muss vor allem Spaß daran haben, diese Autos zu fahren. Aber es ist offensichtlich, dass es ihm überhaupt keinen Spaß macht. Er ist eine so starke Persönlichkeit, dass man ihm glaubt, wenn er sagt: 'Wenn ich keinen Spaß mehr habe, verlasse ich die Formel 1.'"
Tatsächlich hatte Verstappen zuletzt selbst wiederholt Kritik an aktuellen Entwicklungen in der Königsklasse geäußert – insbesondere an den geplanten technischen Regeln ab 2026. Auch andere Medien berichten, dass der Niederländer intern zunehmend unzufrieden mit der sportlichen Entwicklung und politischen Dynamik innerhalb seines Teams sein soll.
Verlässt Verstappen die Formel 1?
Patrese ordnet die Situation deutlich ein: Verstappen habe "viel erreicht und sich selbst bewiesen" und brauche vor allem ein konkurrenzfähiges Auto. "Er hat gezeigt, dass er der Beste ist, und so weiter. Wenn sich die F1 verändert und er wieder ein gutes Gefühl hat, wird er weitermachen. Andernfalls könnte er durchaus die Rennserie wechseln. Er mag GT-Rennen wirklich sehr."
Als möglicher nächster Schritt werden in internationalen Berichten immer wieder Alternativen innerhalb der Formel 1 diskutiert – etwa ein Wechsel zu Mercedes-AMG Petronas Formula One Team oder Scuderia Ferrari. Beide Teams gelten langfristig als mögliche Optionen, sollten sich die Kräfteverhältnisse durch das neue Reglement verschieben.
Hinzu kommt: Verstappen ist finanziell längst unabhängig. "Sein Bankkonto ist so gut gefüllt, dass er für den Rest seines Lebens sehr gut leben kann. Er kann also tun, was er will", so Patrese.
Neben sportlichen Fragen kritisiert der Italiener auch die technische Ausrichtung der Serie: "Man muss vom Gas gehen, um die Batterie wieder aufzuladen. Das widerspricht völlig der Philosophie eines Rennfahrers." Gerade die aktuellen Probleme und Zwischenfälle zu Saisonbeginn hätten gezeigt, dass die Formel 1 vor wichtigen Entscheidungen stehe.
Ob es tatsächlich zum spektakulären Wechsel oder sogar zu einem vorzeitigen Abschied kommt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Diskussion um die Zukunft des viermaligen Weltmeisters hat längst an Dynamik gewonnen – und könnte die Formel 1 in den kommenden Monaten maßgeblich prägen.