Vor WM-Auftakt
F1-Insider verrät: DAS steckt hinter Hamiltons Ferrari-Vertrag
05.03.2026Hochspannung vor dem F1-Auftakt in Melbourne (So., 5 Uhr/ServusTV). Aufgrund der Reglement-Revolution sind die Karten neu gemischt. Topfavorit ist George Russell (28/Mercedes), der bei den Tests den besten Eindruck machte. Lewis Hamilton (41) muss nach dem Flop-Start 2025 im Ferrari viel gutmachen.
Nach seiner katastrophalen Ferrari-Debütsaison (kein GP-Podest, nur Platz 6 in der WM-Endabrechnung) fährt der Rekord-Weltmeister im Jahr 2 beim italienischen Traditionsteam um seine Zukunft in der Formel 1. Für Sky-Experte Martin Brundle bietet das neue Reglement Hamilton die perfekte Chance, zurückzukommen.
Hamilton selbst sieht das ähnlich. Im Gegensatz zum Vorjahr, als er kaum Zeit hatte, sich an seinen neuen Dienstwagen zu gewöhnen, konnte der siebenmalige Weltmeister (mit McLaren und Mercedes) diesmal einiges bei der Entwicklung des SF-26 beitragen und meint: "In diesem Auto steckt auch meine DNA." Für Brundle bietet sich so "eine Riesenchance, zurückzuschlagen." Die vielleicht letzte für den Rekord-GP-Sieger.
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Hamilton könnte sogar "Option auf einen Vertrag bis 2028" besitzen
Wie lange Hamiltons Vertrag bei Ferrari läuft, wurde nie offiziell bekannt gegeben. Gerüchteweise war von einem Zweijahres-Kontrakt bis Ende 2026 die Rede - mit Option auf Verlängerung bis 2027. Der ehemalige F1-Pilot Brundle hat sich umgehört und erklärte gegenüber dem Insider-Portal sportbible.com: "Ich glaube nicht, dass Lewis ohne längerfristig fixierten Vertrag zu Ferrari gegangen wäre. Soweit ich das mitbekommen habe, könnte er sogar eine Option für 2028 besitzen."
Dazu, so Brundle, müsste Hamilton aber seine Performance deutlich verbessern - und mit Teamkollege Charles Leclerc mithalten (2025 hatte er mit 3:18 gegenüber dem Monegassen das Nachsehen). Brundle: "Auf diesem Level können Teams keine Passagiere mitziehen." Für Hamilton bedeutet das: "Er muss abliefern. Schauen wir mal, wie er sich im zweiten Jahr bei Ferrari tut."