Formel 1

Ralf Schumacher (50): "Ich würde es bedauern, weil ich ihn wirklich mag"

08.04.2026

Sky-Experte fasst die aktuelle Situation in der Königsklasse des Motorsports zusammen. 

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Die Formel 1 wird derzeit von einer Grundsatzdiskussion über die Zukunft von Max Verstappen beherrscht. Angesichts der anhaltenden sportlichen Krise bei Red Bull Racing zu Beginn der Saison 2026 verdichten sich die Anzeichen, dass der Niederländer ein vorzeitiges Ende seiner Karriere in Betracht zieht.

Motivationskrise durch neues Reglement

Obwohl Verstappen langfristig an Red Bull gebunden ist, mehren sich die öffentlichen Signale der Unzufriedenheit. Der fliegende Holländer hadert demnach nicht nur mit der mangelnden Konkurrenzfähigkeit des aktuellen Boliden, sondern auch mit der generellen Ausrichtung des neuen technischen Reglements. In Branchenkreisen wird beobachtet, dass die gewohnte Dominanz Verstappens durch technische Instabilitäten innerhalb des Teams aus Milton Keynes gebrochen scheint.

Beste Batterie entscheidet Rennen

Die grundsätzliche Frustration über das Regelwerk teilt Ralf Schumacher. In einem aktuellen Interview mit der Sport BILD rechnete der ehemalige Formel-1-Pilot schonungslos mit der technischen Ausrichtung der Königsklasse ab und lieferte damit eine Erklärung für den Unmut von Fahrern wie Verstappen. Schumacher kritisierte, dass der menschliche Faktor zunehmend in den Hintergrund rücke: Technik schlägt Talent: Mittlerweile siege nicht mehr der Pilot, der den größten Mut zum Risiko aufbringe. Dominanz der Ingenieure: Stattdessen gewinne heutzutage jener Fahrer, dem seine Ingenieure die beste Batterie in den Boliden gebaut hätten.

"Dann ist es eben so"

Im Podcast Backstage Boxengasse (Sky Sport Deutschland) erklärte er Schumacher zu einem möglichen Rücktritt des RB-Stars: „Ich würde es bedauern, weil ich ihn wirklich mag, aber wenn Max Verstappen aufhört, dann ist es eben so. Es wird jemand anderes nachkommen.“