Bei Ungarn-GP

Hamilton fordert Strafe und zeigt Stinkefinger

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Die Formel 1 bleibt spannend - vor allem weil sich die Mercedes-Piloten nichts schenken.
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Zwischen den Formel-1-Titelrivalen Lewis Hamilton und Nico Rosberg hat am Sonntag wieder einmal Uneinigkeit geherrscht. Die Differenzen betrafen diesmal keinen Rennzwischenfall, sondern die Pole-Position-Runde von Rosberg vor dem Grand Prix von Ungarn. Hamilton forderte - wie viele Konkurrenzteams von Mercedes - eine Klarstellung des Regulativs.

Hamilton beschwert sich
Rosberg war im Qualifying am Samstag trotz doppelt geschwenkter Gelber Flaggen in einem Streckenteil Bestzeit gefahren. Der Deutsche kam straffrei davon - was Hamilton sauer aufstieß. "Wenn es doppelt Gelbe Flaggen gibt, muss man bereit sein anzuhalten. Nico war am Scheitelpunkt der Kurve aber genauso schnell wie ich in der Runde davor", beschwerte sich der Weltmeister nach seinem Rennsieg in der gemeinsamen Pressekonferenz.

Weltmeister "on fire"
Überhaupt zeigte sich Weltmeister Lewis Hamilton beim Grand Prix von Ungarn emotional und reizbar. So zeigte er wegen eines vermeintlichen Ignorierens blauer Flaggen Haas-Pilot Esteban Gutierrez beim Überholvorgang den Mittelfinger. Der Mexikaner, der mit einer Fünf-Sekunden-Strafe bedacht wurde, ist sauer: "Er ist Weltmeister und sollte solche Dinge nicht tun, sondern respektvoll mit den Kontrahenten umgehen."