Neuer Mega-Vertrag für Rosberg!

Vor Ungarn-GP

Neuer Mega-Vertrag für Rosberg!

Nico Rosberg hat kurz vor dem Ungarn-GP einen neuen Mega-Vertrag bei Mercedes unterschrieben.

Nach monatelangem Poker hat der deutsche Formel-1-Spitzenreiter Nico Rosberg seinen Vertrag bei Mercedes um zwei Jahre bis 2018 verlängert. Die Einigung auf die letzten Details erfolgte vor dem Grand Prix von Ungarn. Mercedes veröffentlichte am Freitag ein Foto der neuen Vereinbarung, der Tweet trug den Titel "Unter Dach und Fach".

Deutsche Medien berichten von einem Mega-Gehalt! Mercedes wird sich die Dienste des deutschen Vize-Champs von 2014 und 2015 einiges kosten lassen. Dem Vernehmen nach verlängert er für zwei weitere Jahre bei den Silberpfeilen und casht dafür geschätzte 45 Millionen Euro.

Österreichische Vertragsverhandlungen
Ausgehandelt wurde der Deal von einem Österreicher-Trio. Gerhard Berger als Rosberg-Vertreter, Toto Wolff und Niki Lauda schafften die Einigung. Von Seiten Rosbergs war in mehreren Interviews stets betont worden, dass er seine Zukunft bei Mercedes sieht. Garantiert ist durch den neuen Vertrag, dass auch der "Krieg der Sterne" - das Duell mit Weltmeister Hamilton - weitergeht.

Kopf-an-Kopf-Rennen
Rosberg fährt seit 2010 für Mercedes. Vor dem elften Saisonrennen am Sonntag führt der 31-jährige Deutsche die WM-Gesamtwertung mit einem Punkt Vorsprung vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton an. Hamiltons Vertrag beim Silberpfeil-Team läuft ebenfalls bis Ende 2018.

Rosberg wollte Hamilton-Gehalt
In den vergangenen Wochen hatten Rosberg und die Mercedes-Führung immer wieder betont, dass es an einer weiteren Zusammenarbeit keine Zweifel geben würde. "Es ist sicher, dass ich noch viele Jahre in Silber fahren will", hatte Rosberg zuletzt gesagt. Allerdings darf auch als sicher gelten, dass der Sohn des finnischen Ex-Weltmeisters Keke Rosberg (1982) bei seinen Vorstellungen über Gehalt und Prämien gern in ähnliche Regionen vorstoßen wollte wie sein Stallrivale Hamilton.

Berger als Vertragsfuchs
Rosberg holte sich daher für die Detail-Verhandlungen mit Mercedes den ehemaligen Formel-1-Piloten Gerhard Berger als Berater. Der 56-jährige Tiroler galt schon während seiner aktiven Karriere als knallharter Vertragsfuchs. Die Dauer des Pokers um Rosberg hatte im Frühjahr sogar zu Spekulationen geführt, der Deutsche könnte Kimi Räikkönen bei Ferrari ersetzen. Inzwischen hat der Finne jedoch von der Scuderia einen weiteren Einjahresvertrag als Teamkollege des deutschen Stars Sebastian Vettel erhalten.

Mercedes wolte Fahrerpaarung halten
Ohnehin hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff im Fall Rosberg versichert: "Wir flirten nirgendwo, er flirtet nirgendwo." Trotz des intensiven Titelduells zwischen den beiden Mercedes-Piloten, das in dieser Saison durch Unfälle in Spanien und Österreich erneut eskaliert war, hatte der Autobauer stets ein Festhalten an seiner Fahrerpaarung avisiert.