Bei Abfahrt
Horror-Sturz von ÖSV-Ski-Talent
Der spektakuläre Sturz des 22-jährigen Vincent Wieser ging verhältnismäßig glimpflich aus. "Mir geht es gut", schrieb das ÖSV-Talent zu seine Video-Posting auf dem sein Horror-Abflug zu sehen ist. Was war passiert: Wieser war am Mittwoch bei der Europacup-Abfahrt in Crans-Montana eingefädelt und hatte sich mehrfach überschlagen. Bei seinem heftigen Sturm bei dem er meterweit durch die Luft geschleudert wurde kam er außerhalb der Piste zu Liegen. Er durchschlug einige Zäune.
Der zog steirische Skirennläufer sich einen Knochenbruch in der Hand, eine leichte Gehirnerschütterung und einen Einriss der Patellasehne zu, wie "Kleine Zeitung" berichtet.
Wieser: "Kann mich an den gesamten Sturz erinnern"
"Ich kann mich aber an den gesamten Sturz erinnern, habe keine Aussetzer. Und ich habe mir schon während des Sturzes gedacht: Wenn das gut geht, dann hast du viel Glück", sagt er zur "Kleinen Zeitung". Er habe schnell gemerkt, "dass alles nicht so schlimm ist, die Schmerzen halten sich in Grenzen – abgesehen von den Hämatomen nach dem Einfädler eben", sagte er.
Das Problem in Crans Montana war, dass die Mannschaften am Montag angereist waren und das Training am Dienstag bei starkem Schneefall und Nebel im "Besichtigungsmodus" gefahren wurde. Die Abfahrt am Mittwoch wurde ohne weiteres Training gefahren. Wieser riskierte wohl zu viel. Am Ende lagen sechs Schweizer voran. Das spricht offenbar dafür, dass diese auf dieser Piste durchaus einen Trainingsvorteil habe.