Enthüllt
Iran bombardierte US-Basis mit Uralt-Kampfjet aus Vietnam-Zeit
26.04.2026Ein rund 60 Jahre alter Kampfjet soll im Iran-Krieg die hochmoderne US-Luftabwehr in Kuwait durchbrochen haben.
Neue Berichte enthüllen umfangreiche Schäden und widersprechen den bisherigen Aussagen der US-Regierung. Im andauernden Konflikt im Nahen Osten kommen brisante Details zu einem Angriff in den ersten Kriegstagen ans Licht. Wie der US-Sender "NBC" berichtet, ist es der iranischen Luftwaffe gelungen, die stark gesicherte US-Basis Camp Buehring im Nordwesten Kuwaits massiv zu treffen. Das Brisante daran: Der Angriff erfolgte laut Geheimdienstinformationen mit einem F-5-Kampfjet – einem Flugzeugtyp aus der Zeit des Vietnam-Krieges.
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Hightech-Abwehr versagt gegen "Museums-Flieger"
Der völlig veraltete Jet schaffte es offenbar, die mehrschichtige Luftabwehr des Stützpunktes zu überwinden. Selbst die dort stationierten hochmodernen Patriot-Raketen konnten den Einschlag und die damit verbundenen umfangreichen Schäden nicht verhindern.
Dieser Vorfall deckt sich mit Informationen von US-Geheimdiensten, die ein völlig anderes Bild der Lage zeichnen, als es US-Präsident Donald Trump öffentlich kommuniziert. Trump hatte mehrfach betont, die iranische Luftwaffe sei "völlig vernichtet" worden. Die Realität vor Ort sieht jedoch anders aus: Teheran verfügt offenbar weiterhin über ausreichend Kapazitäten, um amerikanische Einrichtungen in der Golfregion empfindlich zu treffen.
Milliarden-Kosten verschwiegen?
Neben der militärischen Fehleinschätzung rücken nun auch die finanziellen Folgen in den Fokus. Den "NBC"-Recherchen zufolge sind die tatsächlichen militärischen Kosten des Krieges für die Vereinigten Staaten deutlich höher, als die Trump-Regierung bisher öffentlich einräumt. Mittlerweile sollen sich die Ausgaben auf eine Summe in Milliardenhöhe belaufen. Ein Ende der Kostenspirale ist angesichts der anhaltenden Bedrohung durch die iranische Luftwaffe vorerst nicht in Sicht.
Unterdessen kommen die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs nicht vom Fleck. US-Präsident Donald Trump sagte eine zuvor angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan am Samstag kurzfristig ab - und das zum zweiten Mal binnen einer Woche. Trump begründete dies unter anderem mit einem inakzeptablen Vorschlag des Irans. Teheran hatte schon zuvor signalisiert, nicht an direkten Verhandlungen mit der US-Seite teilnehmen zu wollen.
Irans Außenminister reist ab
Außenminister Abbas Araqchi reiste zwar nach Pakistan, nach eigener Darstellung allerdings nur, um die pakistanischen Vermittler zu treffen. Der Besuch in Islamabad sei "sehr fruchtbar" gewesen, schrieb Araqchi danach auf der Plattform X, er habe seine Ideen für eine dauerhafte Beilegung des Krieges übermittelt. In Richtung USA sagte er: "Es bleibt abzuwarten, ob die USA es mit der Diplomatie wirklich ernst meinen."
Wann oder ob eine zweite Verhandlungsrunde stattfinden soll, ist nun unklar. Trump schrieb mit Blick auf die Islamische Republik, es gebe "innerhalb ihrer "Führung" enorme interne Streitigkeiten und Verwirrung". Niemand wisse, wer das Sagen habe, "nicht einmal sie selbst".
Ursprünglich war geplant gewesen, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff gemeinsam mit Trumps Schwiegersohn Jared Kushner für neue Gespräche nach Islamabad reisen sollte. Die Iraner hätten darum gebeten, persönlich zu sprechen, hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, noch am Freitag mitgeteilt - was aus Teheran prompt dementiert wurde.