Der iranische Außenminister Abbas Araqchi traf dazu in der pakistanischen Hauptstadt Ministerpräsident Shehbaz Sharif und weitere ranghohe Vertreter Pakistans. Araqchi habe "die grundsätzlichen Positionen" des Iran erläutert, hieß es in einer Erklärung auf dem offiziellen Telegram-Kanal des Ministers.
Ein iranischer Diplomat in Islamabad sagte zu den Vorbehalten Teherans gegenüber den US-Positionen: "Grundsätzlich wird die iranische Seite keine Maximalforderungen akzeptieren." Nach den Gesprächen traten Araqchi und seine Delegation pakistanischen Regierungskreisen zufolge den Rückflug an. Es war zunächst unklar, ob er zurückkehren wird.
Erste Verhandlungsrunde vor zwei Wochen
Für die USA sollen der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nach Islamabad reisen. Wie der US-Sender Fox News allerdings berichtete, sagte Trump die Reise seiner Unterhändler nach Pakistan ab. Trump soll dem Bericht zufolge Witkoff und Kushner dabei namentlich erwähnt haben.
Der Iran hatte allerdings erklärt, dass, anders als bei der ersten Verhandlungsrunde vor zwei Wochen, diesmal keine direkten Gespräche mit den USA geplant seien. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am Freitag erklärt, der Iran habe die Chance auf ein "gutes Abkommen". Die iranische Führung wisse, dass noch ein Zeitfenster offen sei, um eine kluge Entscheidung zu treffen, sagte er. "Sie müssen lediglich auf nachprüfbare Weise auf Atomwaffen verzichten."
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