Nordkorea

Kim musste operiert werden

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Kim wurde eine Zyste im Fuß entfernt und war deshalb verschwunden
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Während seines wochenlangen Verschwindens aus der Öffentlichkeit ist dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un nach südkoreanischen Geheimdienstinformationen offenbar eine Zyste im Fußgelenk entfernt worden. Im September oder Oktober seien ausländische Mediziner nach Nordkorea eingeflogen worden, um Kim zu operieren, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag.

Übergewicht erschwert
Dabei berief sich die Agentur auf eine Unterrichtung südkoreanischer Abgeordneter durch den Geheimdienst NIS. Die Diagnose wurde dem Bericht zufolge im Mai gestellt. Die Genesung könne nun durch Kims Übergewicht erschwert werden.

Kim war im September für mehrere Wochen von der Bildfläche verschwunden. Nachdem er Anfang September im Fernsehen deutlich hinkend zu sehen war, wurden danach erst Mitte Oktober wieder Bilder von ihm verbreitet, die ihn auf einen Gehstock gestützt zeigten.

Heuer bereits 50 Hinrichtungen
Außerdem wurden den Angaben zufolge in Nordkorea seit Jahresbeginn etwa 50 Menschen hingerichtet. In mehreren Fällen handelte es sich demnach um Vertraute von Kims Onkel und früherem Mentor Jang Song-thaek, den der etwa 30 Jahre alte Staatschef im Dezember wegen Verrats und Korruption hatte hinrichten lassen.