Kampf gegen Terror

Obama: Luftunterstützung für Kobane

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Die USA sind "zutiefst besorgt" angesichts der Lage in der Grenzstadt.
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US-Präsident Barack Obama hat den Kurden weitere Luftunterstützung beim Kampf gegen die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Kobane zugesagt. Die USA seien "zutiefst besorgt" angesichts der Lage in der nordsyrischen Grenzstadt, sagte Obama am Dienstag nach einem Treffen mit ranghohen Militärvertretern der internationalen Allianz gegen die Jihadisten.

Video: Obama: langwieriger Einsatz gegen IS

Monatelange Luftangriffe
Die US-Luftangriffe begannen Anfang August im Irak, am 23. September dehnte das US-Militär die Attacken auf Syrien aus. Dennoch konnten die Jihadisten ihren Vormarsch fortsetzen. Das US-Verteidigungsministerium räumte am Dienstag ein, dass sich IS-Einheiten in Anbar ungehindert bewegen könnten. Allerdings sei die Provinz noch nicht vollständig an die Jihadisten gefallen, sagte Sprecher Steven Warren. Eine zentrale Bedeutung kommt dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asad zu. "Die Iraker halten Al-Asad derzeit", sagte Warren. Die US-Luftwaffe werde die irakischen Truppen bei der Verteidigung weiter unterstützen.

Beim Kampf mit den Kurden um Kobane konnten die waffentechnisch überlegenen Jihadisten auf das Stadtgebiet vorrücken. Kampfflugzeuge der USA und von Saudi-Arabien flogen am Montag und Dienstag 21 Luftangriffe nahe der nordsyrischen Grenzstadt. Mit der Angriffswelle sei der Vormarsch der IS-Kämpfer offenbar verlangsamt worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige Militärkommando Centcom mit. Die Lage sei aber "im Fluss".

Türkei öffnet Militärstützpunkte
Nach den Worten von US-Außenminister John Kerry kann die internationale Militärkoalition im Kampf gegen den IS auch Militäreinrichtungen in der Türkei nutzen. Ankara habe "mit Sicherheit die Nutzung bestimmter Einrichtungen erlaubt", sagte Kerry am Dienstag nach einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in Paris. Es gebe in dieser Frage "keinerlei Unstimmigkeiten" mit der türkischen Regierung. Am Montag hatte die Türkei eine von den USA bekannt gegebene Vereinbarung dementiert, wonach die internationale Militärkoalition Militärstützpunkte nutzen kann.