Drei Szenarien

Top-Experte: DAS ist der Worst Case für Trump

02.03.2026

Wie geht es im Iran weiter? Top-Experte Peter Neumann schildert drei Szenarien. 

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Ober-Mullah Ayatollah Ali Khamenei ist tot. Der US-israelische Schlag gegen die Mullahs bringt das iranische Regime an den Rand seiner Existenz – stürzt aber die Region in Unsicherheit. Aus dem Ziel der „Operation Epic Fury“ machten weder US-Präsident Donald Trump noch Israels Benjamin Netanyahu ein Hehl: Ein Regimewechsel.

Drei Szenarien

Wie es im Iran weitergeht, ist allerdings völlig offen. Top-Experte Peter Neumann schildert im Podcast „Ronzheimer“ dabei drei mögliche Szenarien.

Die Infografik zeigt vier getötete iranische Machthaber mit ihren Namen und Funktionen. Genannt werden Ayatollah Ali Khamenei als oberster geistlicher Führer, Abdolrahim Mousavi als Generalstabschef der iranischen Armee, Mohammed Pakpur als Kommandant der Revolutionsgarden und Ali Shamkhani als Vorsitzender des nationalen Verteidigungsrats. Quelle: APA.
 

Erstes Szenario: Die Luftangriffe dauern noch einige Tage an, dann ziehen sich die USA ohne größere Verluste zurück – die Iraner selbst sollen den Regimewechsel vollziehen. „Das wäre aus seiner Sicht das positivste Szenario“, so der Experte.

Zweites Szenario: Es kommt zu einem internen Putsch, wodurch eine andere Fraktion der Revolutionswächter die Macht übernimmt. „Das wäre zumindest ein Führungswechsel. Auch das nicht unbedingt negativ aus Sicht der Amerikaner“, so Neumann.

Drittes Szenario: Der Worst Case für Trump wäre, wenn der Iran über genügend Fähigkeiten verfügt, um die Amerikaner in der Region schmerzhaft zu treffen. Wenn etwa 20 US-Soldaten getötet würden, dann hätte Trump „keine Wahl, als noch tiefer, als er eigentlich wollte, in diesen Konflikt einzusteigen“, so Neumann. „Das wäre der Unterschied zu all den Kriegen, die Donald Trump zuvor geführt hat.“