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Trump-Gegner wollen seinen Sohn in den Krieg schicken
07.03.2026
Donald Trumps Militärschlag gegen das islamistische Iran-Regime stößt in den USA auf wenig Zustimmung. Nun fordern Kriegsgegner, dass sein jüngster Sohn Barron (19) an die Front gehen soll.
Knapp sechs von zehn US-Amerikanern lehnen den Militärschlag gegen das islamistische Iran-Regime ab. US-Präsident Donald Trump (79) betont, dass der Einsatz Wochen oder sogar noch länger dauern könnte.
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In den USA sorgt der Konflikt für gespaltene Stimmung. In den sozialen Medien sind einige Nutzer wütend über Trumps Überlegung, sogar Bodentruppen in den Iran zu schicken. Nun fordern tausende Kriegsgegner unter dem Hashtag "#SendBarron", dass Trumps jüngster Sohn Barron in den Krieg geschickt werden soll.
Mit KI-Bilder gegen den Militäreinsatz
Dabei posten Kriegsgegner Memes und KI-Bilder. Auf einem Bild ist Barron in einer Militäruniform zu sehen. Neben ihm steht auch noch Uncle Sam, der Soldaten für die US-Army rekrutieren soll. Kriegsgegner kommentieren darunter: "Schick Barron, damit du wenigstens auch mal persönlich merkst, wie viel du von unseren Truppen verlangst." Oder: "Wetten, dass du mit deinem Sohn an der Front plötzlich doch wieder Frieden wählst?"
Viele attackieren direkt den US-Präsidenten. Ebenfalls werden die kritischen Stimmen aus seinem MAGA-Lager immer lauter.
"Dog bless Barron"
Auf der Satire-Webseite "DraftBarronTrump.com" ("zieht Barron Trump ein") wird gefordert: "Amerika ist stark, weil seine Führung stark ist. Präsident Trump beweist das jeden Tag. Natürlich ist sein Sohn Barron mehr als bereit, das Land zu verteidigen, das sein Vater so entschlossen führt. Dienst ist Ehre. Stärke wird vererbt."
Am Ende steht noch: "Dog bless Barron" ("Hund segne Barron"). Laut Medienberichten steckt hinter dieser Seite der Komiker und ehemalige "South Park"-Autor Toby Morton.
Donald Trump wurde ausgemustert
Der Widerstand gegen einen möglichen Einsatz von US-Bodentruppen wächst auf allen Plattformen und quer durch die politischen Lager. Dass Barron Trump sicher nicht einberufen wird, ist ziemlich sicher. Allein wegen der Körpergröße darf er nicht in die US-Armee. Barron ist 2,06 Meter groß. Die Grenze liegt bei 2,03 Meter. Hinzu kommt auch noch, dass sein Vater der Oberbefehlshaber der Armee ist.
Donald Trump kennt sich mit der Ausmusterung sehr gut aus. Im Jahr 1968 diagnostizierte Dr. Larry Braunstein, ein Facharzt für Fußheilkunde aus Queens, bei Trump einen Fersensporn. Der damals 21-Jährige wurde eigentlich zum Vietnamkrieg einberufen.
Laut Braunsteins Familie sei die Diagnose ein Gefallen für Trumps Vater Fred gewesen. Trump Senior war der Besitzer jenes Gebäudes, worin sich die Praxis des Arztes befand. Gegenüber der "New York Times" hat seine Tochter Elysa Braunstein gesagt, dass ihr Vater, der 2007 verstarb, regelmäßig die Trump-Anekdote erzählte.