50 Prozent höher

Trump: US-Militärausgaben steigen auf 1,5 Billionen Dollar

07.01.2026

Präsident Donald Trump strebt 2027 eine Erhöhung der US-Militärausgaben um 50 Prozent an. 

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"Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass zum Wohle unseres Landes, insbesondere in diesen sehr unruhigen und gefährlichen Zeiten, unser Militärbudget für das Jahr 2027 nicht 1 Billion Dollar, sondern 1,5 Billionen Dollar betragen sollte", erklärte Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Außerdem will Rüstungsfirmen die Zahlung von Dividenden und Aktienrückkäufe untersagen.

Und zwar bis diese Probleme bei der Herstellung von Militärausrüstung beheben. Die Rüstungsunternehmen produzieren unsere großartige Militärausrüstung nicht schnell genug und warten sie nach der Herstellung nicht ordnungsgemäß oder schnell", schrieb Trump ebenfalls auf Truth Social.

Unzufriedenheit mit Produktion und Managern

Zudem bezeichnete er die Gehälter der Manager in der Branche als "exorbitant und ungerechtfertigt". Die Spitzenkräfte müssten "von diesem Moment an" neue und moderne Produktionsanlagen bauen, forderte Trump. Bis dies geschehe, dürfe kein Manager mehr als fünf Millionen Dollar (4,26 Mio. Euro) pro Jahr verdienen.

Trump nannte keine bestimmten Unternehmen oder Führungskräfte. Aktien von US-Rüstungsunternehmen gaben nach Trumps Forderung am Mittwochabend gleichwohl nach. Trump und das Pentagon beklagen seit Längerem eine teure, langsame und festgefahrene Struktur der Rüstungsindustrie. Sie haben tiefgreifende Änderungen in Aussicht gestellt, um die Produktion von Kriegsmaterial agiler zu machen.

Was den Plan zur Erhöhung der Militärausgaben betrifft, ergänzte Trump: Er sei darauf "nach langen und schwierigen Verhandlungen" mit Kongressmitgliedern, Ministern und anderen politisch Verantwortlichen gelangt. 

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