37 Tote
Tunesien: Schießerei in Touristenhotels
Blutbad im tunesischen Urlaubsort Sousse: Auf einem Strand vor zwei Hotels hat ein Angreifer am Freitag mindestens 37 Menschen erschossen, darunter ausländische Touristen. Der Mann sei nach dem "Terroranschlag" selbst getötet worden, teilte das Innenministerium mit.
Anders als in Ländern wie Libyen, Syrien oder Ägypten blieb es in Tunesien nach den Volksaufständen des "Arabischen Frühlings" lange Zeit ruhig. Allerdings gibt es mehrere islamistische Extremistengruppen in dem Land, etwa die Ansar al-Scharia. Im Nachbarland Libyen versucht zudem die IS-Miliz an Boden zu gewinnen. Nach Schätzungen der Behörden haben sich 3.000 Tunesier dem IS in Syrien oder dem Irak angeschlossen. Die tunesische Regierung ist in Sorge, dass Rückkehrer im Land Anschläge verüben könnten.