NS-Kriegsverbrecher

Unbekannte stehlen toten Nazi Priebke

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Gezerre um den Sarg: Italienier behaupten, er ist am Flughafen. Anwalt dementiert.
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Eine Woche nach dem Tod des deutschen Kriegsverbrechers Erich Priebke und dem Gezerre über seine Beisetzung - weder Italien, noch Argentinien, noch Deutschland wollen die letzte Ruhestätte für den Nazi sein - berichtet die deutsche Bild-Zeitung, dass der Sarg mit der Leiche von Unbekannten gestohlen worden sei.

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Sarg bei Totenmesse gestohlen?
Der Sarg wurde jedoch nicht abgeholt - aufgrund der Streitereien zwischen Italien und Deutschland. Dienstagnacht soll nun der Sarg gestohlen worden sein - von dem Leichnam fehlt jede Spur. Unklar ist nur, wie sich der Diebstahl zugetragen hat. Am Dienstag gab es eine Totenmesse für Priebke. Nachdem es bei dieser Messe zu Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Gegendemonstranten gekommen sein soll, wurden die Trauerfeierlichkeiten abgebrochen. Anschließend soll der Sarg gestohlen worden sein - das behauptet zumindest der Priebke-Anwalt Giachini. Er ist überzeugt, dass die italienischen Behörden dahinter stecken. Diese behaupten jedoch, dass sich der Sarg weiterhin auf einem Militärflughafen in der Nähe von Rom befindet. Doch überprüfen lässt sich das nicht.

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