Nach viel Abtasten waren es die Gastgeber, die zum ersten Mal richtig gefährlich wurden. Leandro Morgalla blockte einen Abschluss von Mihajlo Cvetkovic genau richtig (12.).
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Die Chance war aber nur für die Belgier eine Motivationsspritze. Der Druck wurde immer größer, der erste Treffer hatte es aber in sich. Aus rund 20 Metern setzte Ludwig Augustinsson zu einem direkten Freistoß an, den er mit links ins Kreuzeck zirkelte (20.). Christian Zawieschitzky konnte nur hinterherschauen.
Zawieschitzky mit Top-Leistung
Und sie ließen nicht locker, nur vier Minuten später verhinderte der Keeper in einem Eins-gegen-Eins den Gegentreffer. Der 19-Jährige überzeugte in der ersten Halbzeit als einziger Bulle, mit einer weiteren Parade (41.) gegen Lukas Ambros hielt er diese im Spiel.
Sie konnten sich also glücklich schätzen, nur mit 0:1 in die Kabinen zu gehen.
Bullen übernehmen die Kontrolle
Nach dem Pausentee ergriff das Team von Danny Röhl mehr die Initiative.
Es dauerte dennoch bis zur 55. Minute, ehe eine Flanke zum ersten Salzburger Schuss aufs Tor mutierte. Durch die fehlende Bullen-Präzision gab es aber dennoch keine Chancenflut.
Beim vermeintlichen 2:0 der Belgier hatte Salzburg dann noch Glück, weil der Ball vor der Flanke bereits im Out war (76.).
Anderlecht-Konter brandgefährlich
Anderlechts Colin Coosemans war aber ebenso zur Stelle, einen Abschluss aus nächster Nähe parierte der RSC-Keeper mit dem Gesicht (84.). Tim Drexlers Halbvolley hätte aber im Tor einschlagen müssen. Hier hätten sie die Partie drehen können.
Zawieschitzky verhinderte kurz danach erneut ein Eins-gegen-Eins (87.), in der 90. Minute war er dann aber chancenlos.
Marten Winkler nutzte die freiwerdenden Räume im Lotto-Park, ließ sich die Chance aufs 2:0 mit einem Lupfer nicht nehmen (90.).
Damit bleibt Salzburger weiter bei vier Punkten und trauert nach dem 2:2 gegen Celje den nächsten hinterher. Die Belgier ziehen damit um zwei Punkte vorbei.