Europa-League

1:0 - Salzburg gegen Mjällby mit Last-Minute-Erlösung

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Alles war angerichtet für einen Salzburger Sieg im kleinen Fischerdorf Hällevik – doch lange sah es ganz anders aus. Als sich die Bullen im Europa-League-Play-off-Hinspiel gegen Mjällby bereits mit einem 0:0 abfinden mussten, schlug das Glück in der Schlussphase zu. Ein Eigentor bescherte Salzburg den Last-Minute-Coup. Damit sicherten sich die Bullen doch noch den wertvollen 1:0-Vorsprung und gehen mit Rückenwind ins große Finale um das Ticket für die Ligaphase. Die Entscheidung fällt am Donnerstag (19 Uhr) im Rückspiel in der Red Bull Arena.
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Am Wochenende bei der WSG noch kräftig durchrotiert, schickte Coach Danny Röhl gegen Schwedens Sensations-Team wieder seine offensivstärkste Elf ins Rennen. Vorne stürmte Haris Tabakovic – der Pafos-Held sollte auch gegen Mjällby den Unterschied machen. Doch der Goalgetter fand zunächst keinen Weg durch die schwedische Abwehr. Salzburg übernahm dennoch sofort das Kommando und ließ den Ball geduldig laufen. Über die Flügel wirbelten Redzic, Baidoo, Schmid und Vertessen, während der schwedische Meister kaum aus der Deckung kam und auf Konter lauerte.

Die Zahlen sprachen eine deutliche Sprache: sieben Torschüsse, 13 Abschlüsse und über 70 Prozent Ballbesitz nach 45 Minuten. Salzburg hatte Mjällby klar im Griff – nur beim wichtigsten Wert stand die Null.

Pettersson-Eigentor wird zum Lucky-Punch

Doch nach der Pause kippte die Partie plötzlich. Mjällby kam mit deutlich mehr Biss aus der Kabine und erwischte die Bullen eiskalt. Gleich dreimal wurde es binnen sechs Minuten im Salzburger Strafraum brenzlig. Die Bullen wirkten plötzlich schläfrig, die Schweden witterten Morgenluft. Aus der Salzburger Dominanz wurde ein offener Schlagabtausch, der bis in die Schlussphase anhielt. Dann schlug Salzburg doch noch zu: Konaté setzte sich an der Grundlinie durch und brachte den Ball scharf zur Mitte. Pettersson kam unglücklich an die Kugel – und lenkte sie ins eigene Tor. Der Lucky Punch war perfekt, Salzburg hatte in letzter Sekunde den Deckel draufgemacht.