Unglaublich

102. Turniersieg! Djokovic schreibt in Peking Geschichte

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Er hat es geschafft! Novak Djokovic gewann das ATP500-Turier in Peking und schrieb einmal mehr Tennis-Geschichte.
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Dabei hatte der 39-jährige Serbe auf dem Weg ins Endspiel immer wieder über Magenprobleme geklagt. Doch dann gingen seine Gegner vorzeitig k.o.: Im Semifinale wurde Daniil Medwedew disqualifiziert, nachdem er bei einem Wut-Schlag einen Zuschauer am Aug getroffen hatte. Im Finale gab sein Gegner Alex de Minaur beim Stand von 7:6(3), 0:1 aus Djokovic-Sicht w.o.

Leistenverletzung stoppte De Minaur

Der Australier hatte eine Leistenzerrung erlitten und es nach einem medizinischen Timeout mit einer Bandage noch einmal probiert. Aber es ging nichts mehr ...

Djokovic bedankte sich zunächst auf Chinesisch, nachdem er nach elf Jahren nach Peking so erfolgreich zurückgekehrt war.

Emotionale Rede nach 34. Peking-Matchsieg in Folge

"In diesem Jahr hatte ich viele Ups and Downs, habe versucht, ein gutes Feeling auf dem Court zu finden. Ich bin sehr stolz und meinem Team für seine Geduld dankbar. Diese Trophäe bedeutet viel mehr als nur eine Trophäe." In der chinesischen Hauptstadt hatte er zuvor 2009, 2010, 2012, 2013, 2015 und 2015 gewonnen. Mit seinem siebenten Turniersieg in Peking baute er seine Serie dort auf 34:0 Siege aus.

Noch mehr unglaubliche Zahlen: Djokovic hat nun seit 2006 jedes Jahr zumindest einen Titel gewonnen und ist im  Saison-Rennen jetzt Neunter - eine weitere Teilnahme an den ATP Finals der Top 8 gehört zu den Zielen des Altmeisters.

Mit dem 102. Triumph liegt der Rekord-Majorsieger nur noch einen Turniergewinn hinter dem Schweizer Roger Federer. Die meisten Titel hält nach wie vor Jimmy Connors mit 109, diese Zahl wird der "Djoker" wohl kaum noch erreichen.

Es war der erste Titel des Serben seit Athen am 8. November 2025.

Carlos Alcaraz triumphiert in Tokio

Auch für Carlos Alcaraz geht es wieder aufwärts. Der Weltranglisten-Dritte besiegte im Tokio-Finale den Tschechen Jiri Lehecka 7:6(4), 6:4. "Ich bin sehr glücklich, dass ich die Trophäe wieder hochstemmen kann", so der dieses Jahr durch eine Handgelenksverletzung zurückgeworfene Spanier. "Es ist besonders speziell nach meiner Verletzung. Ich habe noch nicht mein bestes Level gefunden, aber ich habe gute Lösungen gefunden". Es war der 27. Turniererfolg für Alcaraz bzw. der dritte in diesem Jahr nach den Australian Open und Doha.