Ganz Österreich ist im Lottofieber. Bei der von Ralph Huber-Blechinger moderierten Ziehung am Sonntag (19.17 Uhr, ORF 2) geht es um den historisch ersten Achtfach-Jackpot der Geschichte, im Pot liegen 12 Millionen Euro.
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Während noch nie in der Geschichte siebenmal in Folge kein Spieler die sechs richtigen Tipps auf seinem Schein hatte, ist es allerdings nicht der höchste Gewinn der Geschichte. Beim ersten Siebenfach-Jackpot im November 2018 freute sich eine Person aus Niederösterreich um stolze 14,9 Millionen Euro.
Dennoch ist der Ansturm seit Donnerstag enorm. Trafikanten geben zu, dass der Run auf den Glücksschein deutlich zu spüren ist. Bis Freitagvormittag waren laut Auskunft der Lotterien bereits 4,6 Millionen Tipps abgegeben. Insgesamt rechnet man mit etwa 11 Millionen - mehr als Österreich Einwohner hat - Tipps. "Die höchste Frequenz ist am Freitagabend und Samstagvormittag", heißt es auf oe24-Anfrage.
80 Prozent Gewinnchance
Die Wahrscheinlichkeit, dass auf einem Schein die sechs richtigen Zahlen eines glücklichen Gewinners stehen, liegt dabei zwischen 75 und 80 Prozent. Laut statistischen Berechnungen werden nur etwa 20 mögliche Zahlenkombinationen nicht gespielt.
Durch die Finger schauen allerdings derzeit einige Urlauber. Denn außerhalb Österreichs darf kein Tipp abgegeben werden. "Man kann hier nur empfehlen, dass ein Freund, dem man vertraut, für einen spielt. Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Gewinner nur in Österreich spielen zu lassen", so die Lotterien.
Wer am Wochenende das Land verlässt und im Falle eines weiteren Jackpots auf Nummer sicher gehen will, sollte einen Mehrrundenschein abgeben, der bis zum Zeitpunkt der Rückkehr datiert ist. Denn eines ist anders, als etwa bei den Euromillionen. Es gibt keine Grenze für einen Maximalgewinn. Während bei den Euromillionen maximal ein Gewinn von 250 Millionen Euro ausgeschüttet wird, könnte in Österreich der Jackpot ewig in die Höhe wandern, was allerdings höchst unwahrscheinlich ist.