Wetter-Chaos

17 Stunden Regen: Rhodos versinkt im Schlamm

© EPA
Griechenland kämpft gegen Extrem-Unwetter - bis zu 1.000 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen.
Zur Vollversion des Artikels

In Teilen Griechenlands hat es  heftige Regenfälle und Überschwemmungen gegeben. Besonders betroffen ist aktuell die Urlaubsinsel Rhodos: Dort hielt der Starkregen 17 Stunden lang an und setzte vor allem in der Region der Gemeinde Archangelos im Nordosten der Insel Straßen und Häuser unter Wasser, wie der Sender ERTNews berichtete.

Video zum Thema

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen auf Rhodos


Video nicht verfuegbar im AMP-Modus

Zur vollstaendigen Ansicht

© oe24


Straßen verwandeln sich in reißende Flüsse

Der Zivilschutz sendete eine Warn-SMS an die Inselbewohner. Sie sollten Aufenthalte im Freien und Autofahrten vermeiden. Die Schulen bleiben vorerst zu.  Und dann verwandelten sich Straßen  in reißende Flüsse, wie Videoaufnahmen von Anwohnern in sozialen Medien zeigten.

Auch auf der Insel Samos und in der Hafenstadt Volos kam es zu Überschwemmungen.

Ein zerstörtes Auto liegt im Meer an einem von Sturmschäden betroffenen Strand auf Rhodos. © EPA

1.000 Liter Regen pro Quadratmeter auf Kreta!

Eigentlich ist Griechenland für viele ein Herbst-Urlaubsziel. Doch heuer war das Wetter auffallend schlecht. Immer wieder gab es landesweit heftige Unwetter. Auf der Insel Euböa fielen etwa örtlich binnen vier Tagen 408 Liter Regen pro Quadratmeter - viermal so viel wie normalerweise im Oktober. Auf Kreta wurden Mitte Oktober örtlich sogar mehr als 1000 Liter Regen pro Quadratmeter registriert.