Jacob Italiano brachte die Gäste aus Graz in der 9. Minute voran, Seydou Diarra gelang aber kurz nach der Pause (51.) der Ausgleich, ehe Dion Kacuri den Aufsteiger in der 91. Minute noch einmal jubeln ließ. Der GAK spielte nach Gelb-Rot für Yannick Oberleitner (63.) eine halbe Stunde nur zu zehnt.
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Für Lustenau war es nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wieder ein Erfolgserlebnis. Der GAK ist nun sechs Runden sieglos. In der Tabelle zogen die Vorarlberger an den Rotjacken vorbei und sind vorerst Achter.
Markus Mader wie auch Gerald Scheiblehner setzten nach den zuletzt herb ausgefallenen Niederlagen auf personelle Veränderungen. Bei Lustenau liefen vier Neue ein, so war die Innenverteidigung mit Emmanuel Chukwu und Robin Voisine neu formiert. Bei den Grazern saßen Michael Sollbauer und Mark Grosse auf der Bank, Peter Michorl und Alexander Hofleitner fehlten ohnehin gesperrt.
Italiano legt nach Comeback vor
Nicht einmal zehn Minuten dauerte es, bis die Torsperre zu Ende war. Oberleitner fand mit einem weiten Pass durch alle Lustenauer Reihen den in die Startelf zurückgekehrten Italiano, der Gegenspieler Fabian Gmeiner entwischte und souverän abschloss. Der australische Internationale sollte in der Offensive der auffälligste Grazer bleiben. Sein Team war bedacht, dem Gegner in der eigenen Spielhälfte keine Räume zu geben.
Lustenau tat sich schwer, gefährliche Aktionen herauszuspielen. Cican Stankovic blieb im GAK-Gehäuse wenig beschäftigt. Chukwu musste dann mit einem Problem mit dem Sprunggelenk vorzeitig vom Feld. Der eingewechselte Matthias Maak hätte nach Gmeiners missglücktem Klärungsversuch fast ein Eigentor fabriziert, Torhüter Domenik Schierl rettete seine Vorderleute mit einem Reflex (41.).
Lustenau kommt engagierter aus Kabine
Lustenau kam nach Seitenwechsel deutlich engagierter aus der Kabine. Die GAK-Hintermannschaft war indes unsortiert. Ein Luftloch eines Grazers blieb noch unbestraft, keine Minute später war der Ausgleich da. Leon Klassen fabrizierte einen Querschläger, Diarra nahm Maß und zirkelte den Ball via Innenstange ins Netz.
Der Mader-Elf entgegen kam auch, dass Oberleitner gegen Lenn Jastremski zu ungestüm in den Zweikampf ging und vom Feld musste. Der GAK war nun komplett im Defensivmodus, wankte dabei gehörig. Dominik Weixelbraun ließ eine Möglichkeit auf das 2:1 aus (71.), Stankovic musste auch bei einem Diarra-Schuss (82.) hellwach bleiben. Der Malier hämmerte den Ball noch an die Außenstange (85.). Als ein Remis zum Greifen nah war, leistete sich Christopher Cvetko einen folgenschweren Fehlpass im Spielaufbau. Kacuri zog davon und traf entscheidend.