Halbjahreszahlen

A1 mit Ergebnisplus

© APA/dpa/Elisa Schu
Die Gesamtumsätze der A1 Group erhöhten sich im ersten Halbjahr um 4,1 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. Man freut sich über ein starkes zweites Quartal.
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Der Telekom-Konzern A1 Group hat Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 gesteigert. Die Verkaufserlöse erhöhten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs um 4,1 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe - ohne Restrukturierungskosten - 1,1 Mrd. Euro erreicht, teilte der börsennotierte Konzern Dienstagabend mit.

Starkes zweites Quartal

Im zweiten Quartal stieg der Gesamtumsatz den Angaben zufolge um 4,2 Prozent auf 1,43 Mrd. Euro und das EBITDA wuchs - ohne Restrukturierung - um 4,3 Prozent auf 562 Mio. Euro. Der Nettogewinn habe um 16 Prozent auf 176 Mio. Euro zugelegt.

Die internationalen Umsätze gingen laut Mitteilung um 9,1 Prozent nach oben - "angetrieben durch ein starkes Wachstum der Dienstleistungserlöse in allen CEE-Märkten".

"Diszipliniertes Kostenmanagement" in Österreich

Das Umsatz- und EBITDA-Wachstum sei "von einem starken Momentum in unseren internationalen Märkten sowie anhaltender Nachfrage nach Breitband-, IKT-, Sicherheits- und Entertainment-Services" unterstützt worden, erklärte CEO Alejandro Plater.

"Unsere internationalen Märkte lieferten erneut solide Ergebnisse, wobei alle CEE-Töchter zum Wachstum der Service-Umsätze beitrugen", teilte Vize-Konzernchef Thomas Arnoldner mit. In Österreich hätten "diszipliniertes Kostenmanagement und laufende Transformationsmaßnahmen" geholfen, den anhaltenden Wettbewerbsdruck auszugleichen, was trotz geringerer Umsätze zu einem EBITDA-Wachstum geführt habe.

"Wir konzentrieren uns zudem weiterhin darauf, unsere Kundenbasis zu erweitern, die am Ende des ersten Halbjahrs mehr als 32 Millionen Mobilfunkabonnenten und 6,5 Millionen Festnetz-RGUs im Konzern erreichte", so der stellvertretende CEO.

Ziel bestätigt

Basierend auf der Performance des ersten Halbjahrs bestätige der Vorstand die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2026. Das Management rechnet demnach mit einem Gesamtumsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent sowie Investitionsausgaben ohne Spektrum und M&A von rund 750 Mio. Euro.