Obwohl bürokratische Hürden und die komplexe Finanzierung einer groß angelegten Transferoffensive der Katalanen den Deal zunächst hinauszögerten, konnten sich beide Vereine nun final einigen. Der deutsche Außenstürmer schließt sich dem spanischen Meister an und unterschreibt einen Fünfjahresvertrag, sobald der obligatorische Medizincheck absolviert ist.
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Lukrativ für Dortmund
Für den BVB, der Adeyemi aufgrund seines auslaufenden Vertrages keine Steine in den Weg legte, entpuppt sich der Transfer als äußerst lukrativ: Dortmund kassiert eine feste Ablösesumme von 22 Millionen Euro, die durch Boni um weitere neun Millionen Euro anwachsen kann. Zudem sicherte sich der BVB eine starke Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 35 Prozent. In Barcelona trifft Adeyemi auf seinen ehemaligen Nationaltrainer Hansi Flick, unter dem er einst im DFB-Team debütierte. Flick gilt als treibende Kraft hinter dem Transfer und möchte mit Adeyemi eine neue, schlagkräftige Offensive formen.
Keine DFB-Nominierung und trotzdem bei Barca
Allerdings steht der 24-Jährige in Spanien vor einem harten Konkurrenzkampf, da die Flügelpositionen mit dem 18-jährigen Ausnahmetalent Lamine Yamal und dem ebenfalls neu verpflichteten Engländer Anthony Gordon stark besetzt sind. Adeyemi verlässt den BVB nach vier Jahren, in denen er in 146 Pflichtspielen 36 Tore erzielte. Bitter für den Spieler: Trotz seines Wechsels zu einem absoluten Topklub reichten seine jüngsten Leistungen nicht für eine Nominierung zur anstehenden Weltmeisterschaft. Borussia Dortmund verschafft der Abgang des Flügelflitzers derweil dringend benötigte finanzielle Flexibilität für die nun anstehende Suche nach einem direkten Adeyemi-Ersatz.