Wichtiger Lostag

Bauernregel: "Wenn's an Alexius regnet, ..."

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Der 17. Juli ist im Bauernkalender dem heiligen Alexius gewidmet.
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Rund um den sogenannten Alexiustag haben sich über Jahrhunderte mehrere Bauernregeln erhalten, die sich vor allem mit Regen und seinen Auswirkungen auf die Ernte beschäftigen.

Die wichtigsten Regeln

Zu den bekanntesten überlieferten Weisheiten zählt: "Wenn Alexius verregnet heuer, werden Korn und Früchte teuer." Nach altem Volksglauben galt Regen am 17. Juli als Hinweis auf eine schlechtere Getreide- und Obsternte, was steigende Preise nach sich ziehen könnte. Eine andere, ebenfalls überlieferte Bauernregel kommt allerdings zu einem gegenteiligen Schluss: "Wenn's an Alexius regnet, ist die Ernt' und Frucht gesegnet." Beide Sprüche zeigen, dass Bauernregeln häufig regional unterschiedlich entstanden sind und nicht immer dieselbe Deutung zulassen.

Die unterschiedlichen Überlieferungen verdeutlichen, dass Bauernregeln keine festen Naturgesetze sind. Vielmehr beruhen sie auf jahrhundertelangen Beobachtungen des Wetters und der Ernte in verschiedenen Regionen. Deshalb konnten sich sogar widersprüchliche Erfahrungen als Bauernweisheiten etablieren.

Meteorologen sehen solche Regeln heute vor allem als wertvolles Kulturgut. Das Wetter lässt sich nicht anhand eines einzelnen Kalendertages vorhersagen. Dennoch erinnern die alten Sprüche daran, wie eng Landwirtschaft und Wetter früher miteinander verbunden waren – lange bevor es Wettermodelle oder Satellitenprognosen gab.