Der Comeback-Plan

Bayern-Schock vor BVB-Kracher: So lange fällt Kompany noch aus

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Die Sorgen um Vincent Kompany bleiben! Der Bayern-Trainer ist nach seinem Krankenhausaufenthalt zwar wieder zu Hause, doch bis zur Rückkehr an die Seitenlinie dürfte es noch dauern. Sportvorstand Max Eberl gibt ein Update – und macht klar, dass jetzt vor allem eines zählt: Geduld.
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Ausgerechnet vor dem Kracher am Samstag (ab 18.30 Uhr, live auf Sky & DAZN) gegen Borussia Dortmund müssen die Bayern weiter um ihren Chefcoach bangen. Vincent Kompany ist nach seinem Krankenhausaufenthalt zwar wieder daheim in München, doch an eine schnelle Rückkehr an die Seitenlinie ist vorerst nicht zu denken. Für den deutschen Rekordmeister beginnt damit das Warten – und die Frage, ob der Trainer schon bald wieder eingreifen kann.

Nach dem deutlichen 6:1 im Cup gegen Magdeburg nahm Sportvorstand Max Eberl Stellung zum Gesundheitszustand des Belgiers. Dabei stellte er vor allem eines klar: Bei der Diagnose müsse genau unterschieden werden. "Also die Diagnose ist Hirnhautreizung, ist ein Unterschied", erklärte Eberl. Es handle sich also nicht um eine Hirnhautentzündung. Die Untersuchungen seien abgeschlossen, nun stehe die Erholung im Mittelpunkt.

Ruhe statt Stress

Für Kompany gilt derzeit ein klarer Plan: Medikamente, Ruhe und genügend Zeit, um wieder vollständig gesund zu werden. "Reha heißt bei ihm Ruhe, Medikamente", sagte Eberl. Und er machte deutlich, dass es in den nächsten Tagen keine Abkürzung geben werde: "Die Therapie bedeutet Ruhe. Das wird die nächsten Tage auf jeden Fall so sein."

Damit rückt das nächste große Bayern-Spiel immer näher, während der Trainer weiter kürzertreten muss. Ob Kompany rechtzeitig für das Duell mit dem BVB am Samstag wieder fit ist, bleibt fraglich. Die Münchner müssen sich jedenfalls darauf einstellen, erneut ohne ihren Chef an der Seitenlinie auszukommen.

Eberl bremst die Comeback-Fragen

Wann genau Kompany zurückkehrt, wollte Eberl nicht festlegen. Der Bayern-Boss machte vielmehr deutlich, dass jetzt nicht der Spielplan den Takt vorgibt, sondern die Gesundheit des Trainers. "Er bekommt die Ruhe, er bekommt die Zeit, die er braucht, um wieder gesund zu werden", betonte er.

Gleichzeitig zeigte sich Eberl zuversichtlich, dass Kompany wieder vollständig auf die Trainerbank zurückkehren wird, sobald er sich ausreichend erholt hat. "Dann bin ich mir sehr, sehr sicher, dass er ganz bald wieder mit 100 Prozent am Rand steht." Einen konkreten Termin nannte er allerdings nicht. Am Ende müssen die Ärzte grünes Licht geben.

BVB, Atlético, Mainz: Wie vieleSpiele verpasst Kompany?

Der enge Spielplan macht die Situation für die Bayern nicht einfacher. Neben dem Bundesliga-Schlager gegen Dortmund stehen auch das Champions-League-Duell mit Atlético Madrid und das Ligaspiel gegen Mainz an. Es ist daher möglich, dass Kompany bis zur Länderspielpause Mitte November fehlt. Eine Rückkehr wäre damit frühestens danach denkbar – als möglicher Termin steht das Heimspiel gegen Köln am 20. November im Raum. Fix ist das allerdings noch nicht.

Bis dahin muss Co-Trainer Aaron Danks Verantwortung übernehmen und die Mannschaft durch die anstehenden Aufgaben führen. Für die Bayern zählt jetzt, sportlich möglichst wenig liegen zu lassen, während Kompany seine Kräfte wieder aufbaut.

Ein kleiner Seitenhieb zum Schluss

Eberl versuchte trotz der ernsten Situation auch, mit einem lockeren Spruch etwas Druck aus der Debatte zu nehmen. Vielleicht, meinte er, brauche es künftig "den einen Kaffee weniger" oder "den einen Nachmittag mehr frei". Ein Scherz am Rande – an der Botschaft änderte das aber nichts: Kompany soll sich vollständig erholen, statt möglichst schnell wieder auf dem Trainingsplatz zu stehen.