Future Traces

Belvedere 21 überrascht mit neuem Handy-Spiel

© Ouriel Morgensztern / Belvedere
Im Skulpturengarten des Belvedere 21 wird Kunst jetzt lebendig. Ein neues, kostenloses Game verwandelt das gesamte Areal in eine interaktive Erlebniszone.

Im Garten des Belvedere 21 ist eine Zeitmaschine notgelandet. Zumindest virtuell, denn ein neues Spiel für das Smartphone verwandelt das Areal in einen interaktiven Rätselraum. Mit diesem digitalen Angebot geht das Museum neue Wege, um Kunstwerke im Freien auf spielerische Art erlebbar zu machen. Das Game mit dem Titel "Future Traces – Der Kunst auf der Spur" entstand in enger Zusammenarbeit mit einem österreichischen Entwicklerstudio. "Digitale Vermittlung bedeutet für uns nicht, den Museumsbesuch zu ersetzen, sondern ihn zu erweitern", betont Stella Rollig, die Generaldirektorin des Belvedere.

Keine App notwendig

Für die digitale Schnitzeljagd müssen die Besucher kein eigenes Programm auf ihr Handy laden. Ein einfacher Scan eines QR-Codes im Garten reicht aus, um direkt im Internet-Browser loszulegen. Das kostenlose Abenteuer dauert rund 15 Minuten und richtet sich an Familien, Jugendliche und alle neugierigen Spürnasen. Eine fiktive Figur aus der Zukunft führt die Spieler zu den verschiedenen Kunstwerken und lenkt den Blick auf Formen, Materialien und die Architektur des Hauses.

Großes Sommerfest am 10. Juli

Future Traces – Der Kunst auf der Spur © Ouriel Morgensztern / Belvedere

Die offizielle Premiere des Spiels wird heuer im Rahmen des Sommerfests im Belvedere 21 gefeiert. Am Freitag, dem 10. Juli, startet ab 16 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. Neben dem neuen Gaming-Erlebnis können die Gäste an diesem Nachmittag auch zwei neu eröffnete Kunstausstellungen im Innenbereich bewundern.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit lokaler Szene

Hinter dem Projekt steckt eine längere Entwicklungsarbeit, die bereits vor zwei Jahren im Rahmen eines kreativen Wettbewerbs im Museum begann. Damals überzeugte das Team von Sappalot Studio mit einem ersten Entwurf. Seither setzt das Museum verstärkt auf Kooperationen mit der heimischen Spieleszene, um über moderne Technologien ganz neue und niederschwellige Zugänge zur Kulturlandschaft zu schaffen.