Deutschförderung
FPÖ NÖ: „Jedes 6. Kind in St. Pölten braucht Deutschförderung“
FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler schlägt Alarm: „Diese Entwicklung ist ein bildungspolitischer Weckruf." Der Trend ist eindeutig. Laut Daten des Österreichischen Integrationsfonds hatten hatten 18,2 Prozent der niederösterreichischen Schüler eine andere Erstsprache als Deutsch – zehn Jahre zuvor waren es noch 13,2 Prozent. Besonders betroffen: die Städte.
Auch interessant
Abprüfen der Deutschkenntnisse gefordert
Fiedler kritisiert: „Unsere Lehrer werden zunehmend gezwungen, Sprachdefizite auszugleichen, statt Wissen zu vermitteln. Die Leidtragenden sind alle Kinder in den Klassen – egal ob mit oder ohne Förderbedarf."
Die FPÖ NÖ fordert klare Konsequenzen: verpflichtende Deutschtests vor Schuleintritt, gezielte Sprachförderung bereits im Kindergarten, eine Begrenzung des Anteils von Kindern mit unzureichenden Deutschkenntnissen pro Klasse sowie volle Transparenz über den Förderbedarf an NÖs Schulen.
„Eltern erwarten zu Recht, dass ihre Kinder in der Schule lesen, schreiben und rechnen lernen. Unsere Schulen dürfen nicht immer mehr zu Sprachkurszentren werden", so Fiedler. „Jedes Kind hat das Recht auf die bestmögliche Bildung. Dafür braucht es klare Regeln, frühe Förderung und den Mut, Missstände offen anzusprechen."
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden