Ehrung

Niederösterreich kürt seine Kultur-Elite

Frau am Rednerpult mit großem Blumenarrangement im Festspielhaus St. Pölten.
© NLK Pfeiffer
24 Preisträgerinnen und Preisträger werden heuer mit dem Kulturpreis des Landes ausgezeichnet – verteilt auf acht Kategorien.
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Die große Verleihung steigt am Donnerstag, 22. Oktober 2026, im Festspielhaus St. Pölten. Trommelwirbel für die Preisträger.

Mikl-Leitner schwärmt

 „Wir zeichnen Menschen aus, die mit ihrer Arbeit Niederösterreich als Kulturland prägen", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Kultur sei kein Luxus, sondern verbinde Menschen und mache das Land lebenswerter – Niederösterreich zähle damit zu den stärksten Kulturländern Europas.

Vier goldene Trophäen mit geschwungenem Design stehen nebeneinander auf einem Tisch.
Die Preise warten schon auf die Würdenträger. © NLK Pfeiffer

Acht Kategorien, ein Sonderpreis

Vergeben wird in Architektur, Bildender Kunst, Erwachsenenbildung, Literatur, Medienkunst, Musik sowie Volkskultur und Kulturinitiativen – pro Sparte ein Würdigungspreis plus je zwei Anerkennungspreise. Heuer kommt noch ein Sonderpreis in der Kategorie Tanz und Performance dazu. Über die Auswahl entscheiden unabhängige Fachjurys nach Qualität, Eigenständigkeit und Niederösterreich-Bezug.

Die Köpfe hinter den Preisen

In der Architektur holt sich Johannes Kraus (archipel architekten) aus Gars am Kamp den Würdigungspreis, Anerkennung gibt's für Leonhard Panzenböck und die a quadrat Ziviltechniker GmbH. Bei der Bildenden Kunst siegt Frenzi Rigling vor Florian Schmidt und Katrina Daschner.

Von Baden bis Laa an der Thaya

In der Erwachsenenbildung räumt August Breininger aus Baden ab, gefolgt vom Kokoschka-Verein und dem Waldviertler Heimatbund unter Thomas Winkelbauer. Die Literatur-Trophäe geht an Georg Bydlinski aus Mödling, Anerkennungspreise sichern sich Patricia Mathes und Michael Stavarič.

Fotokunst und Musik

Bei der Medienkunst triumphiert Fritz Simak mit Bezug zu Niederleis vor Matthias Klos und Lisa Rastl. In der Musik darf sich Komponistin Johanna Doderer aus Sitzendorf an der Schmida über den Würdigungspreis freuen, dahinter folgen Cordula Bösze und Jakob Kammerer.

Volkskultur und die Tanz-Sensation

Bei Volkskultur und Kulturinitiativen gewinnt Erhard Mann aus Absdorf, Anerkennung gibt's für den Verein aL!VE und Uta Maria Matschiner. Der Sonderpreis für Tanz und Performance geht an eine echte Legende: Michael Birkmeyer, einst Erster Balletttänzer der Wiener Staatsoper und Langzeitintendant des Festspielhauses St. Pölten. Ihm zur Seite stehen Anna Josephine Holzer und Dorothea Zeyringer.

Fazit: 24 Talente, acht Kategorien, eine große Bühne – im Oktober feiert St. Pölten Niederösterreichs kulturelle Vielfalt in ihrer ganzen Breite.

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