Wachau

"Fliegender Wechsel: Mast trifft auf Marille"

Ein Hubschrauber und Arbeiter bereiten einen Strommast im Garten eines Wohngebiets vor.
© ELIN
In der Wachau heißt's derzeit bekanntlich „Alles Marille" – und selbst der Netz NÖ blieb das heuer nicht erspart.
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Bevor an der Stromleitung auch nur ein Handgriff getan wurde, hieß es erst mal: Ernte geht vor. „Versorgungssicherheit ja – aber erst, wenn ‚alles Marille' ist", schmunzelt Projektleiter Gerhard Wolkenstein.

Mast trifft Marille

Diese Woche war's dann so weit: Zwei Strommasten einer 20-kV-Leitung mussten weichen – einer direkt bei der sagenumwobenen Teufelsmauer, der andere mitten im Marillengarten.

Klingt nach einem gemütlichen Nachmittagsjob? Von wegen: Weder Bagger noch Kran kamen an die Standorte heran. Also hob die Netz NÖ kurzerhand ab und lieferte die neuen Masten per Helikopter direkt vor Ort.

Ein Hubschrauber transportiert einen Strommast über einen bewaldeten Hügel bei blauem Himmel.
Fliegend unterwegs. © EVN NÖ

Gott sei Dank: Marillen blieben unversehrt

Diesmal musste sich also nicht nur der Teufel geschlagen geben, dem man laut Sage die Teufelsmauer verdankt – auch die Marillen blieben unversehrt am Baum. Wo Teufel und Marille aufeinandertreffen, sorgt die Netz NÖ eben notfalls mit ein bisschen Luftunterstützung für Ordnung im Stromnetz.

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