Vorladung

Bill Gates im Kreuzverhör zu Epstein

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Der Microsoft-Gründer Bill Gates muss sich vor einem Ausschuss des US-Kongresses verantworten. Grund dafür sind neu aufgetauchte Dokumente über seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein.
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Mit einem Lächeln erschien Bill Gates am Mittwoch auf dem Capitol Hill, um sich den Fragen zu seinen Verbindungen zu Jeffrey Epstein zu stellen.

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Vor der nicht-öffentlichen Befragung durch den Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses sagte Gates zu Reportern: "Ich hoffe, meine Aussage ist hilfreich für die harte Arbeit des Ausschusses, Gerechtigkeit für die Opfer zu finden". Der US-Kongress hatte den Milliardär vorgeladen, nachdem neu veröffentlichte Dokumente und Fotos engere Verstrickungen zeigten.

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Heikle Mails von Jeffrey Epstein

In den Unterlagen behauptete Epstein in einer E-Mail, Gates habe geplant, seiner damaligen Frau Melinda ein Antibiotikum gegen eine sexuell übertragbare Krankheit zu geben, die er von "russischen Mädchen" bekommen habe. Zudem zeigen neue Fotos den Microsoft-Gründer mit jungen Frauen. Die Beziehung zu Epstein galt als Mitgrund für das Ehe-Aus von Bill Gates und Melinda im Jahr 2021 nach 27 Jahren. Melinda äußerte sich nach der Scheidung klar: "Er war abscheulich. Er war das personifizierte Böse. Mein Herz bricht für diese Frauen".

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Kontakte mit Jeffrey Epstein

Die geschäftliche Beziehung begann 2011 – drei Jahre nachdem Epstein sich in Florida wegen der Anbahnung von Prostitution mit einer Minderjährigen schuldig bekannte – und dauerte bis Ende 2014. Sie beinhaltete Treffen, E-Mails und Flüge im Privatjet von Jeffrey Epstein. Gates bestreitet jedoch, jemals dessen Karibikinsel besucht zu haben. Epstein wurde im Juli 2019 wegen des Handels mit Minderjährigen angeklagt. Den Vorwürfen zufolge baute er zwischen 2002 und 2005 ein Netzwerk teils erst 14-jähriger Mädchen auf. Er beging noch im selben Jahr Suizid in einer New Yorker Zelle.

Dementi von Bill Gates

Gates bezeichnete die Verbindung als "großen Fehler", betont aber, nichts Illegales getan oder gesehen zu haben. Die E-Mail über die Affären nannte er gefälscht. Im Februar erklärte er im australischen Fernsehen, er sei "töricht" gewesen, stellte aber klar: "Jede Minute, die ich mit ihm verbracht habe, bereue ich, und ich entschuldige mich dafür, dass ich das getan habe... Es ist faktisch wahr, dass ich nur bei Abendessen war. Ich war nie auf (seiner) Insel, ich habe nie irgendwelche Frauen getroffen". Laut einem Bericht des Wall Street Journal gab er gegenüber Stiftungsmitarbeitern Affären mit zwei russischen Frauen zu, bestritt jedoch Treffen mit Epsteins Opfern. Das Auftauchen in den Akten gilt rechtlich nicht als Beweis für eine Straftat.