Hitzwelle
Bis zu 40 Grad: Neuer "Heat Dome" im Anmarsch
Nach einer kurzen Abkühlung könnte Österreich schon bald die nächste Hitzewelle bevorstehen. Meteorologen rechnen damit, dass sich über weiten Teilen Europas erneut ein sogenannter "Heat Dome" bildet – ein mächtiges Hochdruckgebiet, das heiße Luft einschließt und über längere Zeit festhält. Dadurch könnten die Temperaturen zur Monatsmitte wieder deutlich ansteigen.
Nach den aktuellen Prognosen baut sich die Hitze zunächst über Spanien und Frankreich auf und breitet sich anschließend nach Mitteleuropa aus. Auch Österreich dürfte davon betroffen sein. Vor allem im Osten und Südosten könnten die Temperaturen wieder deutlich über die 30-Grad-Marke klettern, lokal sind Spitzenwerte von 35 Grad oder sogar noch mehr möglich. In den besonders heißen Regionen Kärntens, der Steiermark und des Burgenlands sind neuerlich Höchstwerte nahe der 40-Grad-Marke nicht ausgeschlossen.
Wetter-Krimi
Sicher ist die neue Hitzewelle Ende Juli aber noch nicht. Andere Wetter-Modelle rechnen nicht mit einem "Heat Dome" und sogar mit unterdurchschnittlichen Temperaturen. Sicherheit wird es erst in den nächsten Tagen geben,
Mit der anhaltenden Hitze steigt auch die Belastung für Mensch und Natur. Experten warnen vor einer zunehmenden Waldbrandgefahr sowie vor gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen. Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen sollten direkte Sonneneinstrahlung meiden und ausreichend trinken.
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Zum Monatsende könnte sich das Wetter erneut ändern. Mit der Kombination aus großer Hitze und feuchter Luft wächst die Wahrscheinlichkeit für kräftige Gewitter und lokale Unwetter. Damit würde sich ein Wetterablauf wiederholen, der bereits Ende Juni zu beobachten war: Erst sorgt eine stabile Hochdrucklage für extreme Hitze, ehe heftige Gewitter für eine vorübergehende Abkühlung sorgen.