Bill Ward
Black-Sabbath-Legende sitzt jetzt im Rollstuhl
Mit einer persönlichen Botschaft wandte sich der 78-Jährige an seine Fans und sprach offen über seinen Gesundheitszustand. Seit rund eineinhalb Jahren nutze er bei Flughäfen oder öffentlichen Veranstaltungen immer öfter einen Rollstuhl. Der Grund: Längere Strecken könne er nicht mehr ohne Pausen zurücklegen.
"Ich gebe nicht auf"
Trotz der Einschränkungen wollte Ward vor allem eines klarstellen: An einen Rückzug aus der Öffentlichkeit oder gar an das Ende seiner Karriere denkt er nicht. "Ich kann noch laufen, aber nicht mehr sehr weit, ohne mich ausruhen zu müssen", erklärte der Musiker. Gleichzeitig betonte er, dass er sich weder im Ruhestand befinde noch schwer krank sei. Sein Ziel sei es, offen mit der Situation umzugehen und Spekulationen vorzubeugen.
Musik bleibt seine Leidenschaft
Auch wenn der Rollstuhl inzwischen zum Alltag gehört, möchte der Mitbegründer von Black Sabbath weiter Musik machen. Seine Leidenschaft fürs Schlagzeugspielen sei ungebrochen.
"Ich werde rocken, bis ich sterbe", schrieb Ward und versicherte seinen Fans, dass er weiterhin kreativ arbeiten und auftreten wolle. Wer ihn unterwegs sehe, dürfe ihn jederzeit ansprechen.
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Fans reagieren mit großer Unterstützung
Unter seinem Beitrag meldeten sich innerhalb kurzer Zeit tausende Fans zu Wort. Viele bedankten sich für seine Offenheit und wünschten der Rocklegende alles Gute.
Ward gehörte 1969 zu den Gründungsmitgliedern von Black Sabbath und gilt als einer der einflussreichsten Schlagzeuger der Rock- und Metal-Geschichte. Erst im vergangenen Jahr stand er noch einmal gemeinsam mit seinen Bandkollegen auf der Bühne – nun zeigt er, dass ihn auch ein Rollstuhl nicht vom Musikmachen abhalten wird.