In Silverstone
Brisant: Horner mit Ex-Red-Bull-Mitarbeiterin bei Formel-1-Comeback
Der ehemalige Boss von Max Verstappen besuchte ausgerechnet den Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Drei Tage nach dem letztjährigen Event hatte sich der Austro-Rennstall von Horner getrennt. "Ich habe meine Auszeit genossen", sagte der 52-jährige Brite, der Red Bull Racing 20 Jahre als Teamchef geführt hatte.
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Dabei gewann der österreichisch-britische Rennstall achtmal die Fahrer-WM und sechsmal die Konstrukteurs-WM. "Das erste Mal hatte ich Zeit abseits des Hamsterrads." Horner wird seit seinem Aus immer wieder mit anderen Teams in Verbindung gebracht: von Aston Martin bis Alpine. Unter anderem gibt es aber auch Spekulationen, er könnte einen möglichen Einstieg des chinesischen Autoriesen BYD als potenzieller zwölfter Rennstall in die Formel 1 begleiten.
Horner, der im Oktober zudem Memoiren mit dem Titel "Drive" veröffentlicht, will nach eigener Aussage "das Richtige machen", um mit einem Projekt "am Ende des Tages zu gewinnen." Er sei jedenfalls "nicht in Eile", beteuerte der Mann des ehemaligen Spice Girls Geri Halliwell beim TV-Sender Sky Sports F1.
Auftritt mit Ex-Mitarbeiterin
Doch sein Auftritt sorgte umgehend für Gesprächsstoff. Denn anstatt mit seiner Frau und Ex-Spice-Girl Geri Halliwell zu seinem "Heimrennen" zu kommen, war er in Begleitung einer anderen Frau. Noch dazu eine ehemalige Red-Bull-Mitarbeiterin.
Alice Hedworth, die ehemalige Chefin der Unternehmenskommunikation, war in Silverstone an der Seite von Horner. Erst vor zwei Monaten gab sie ihren Abschied von Red Bull offiziell bekannt.
Brisante Vergangenheit
Besonders brisant: Horners Aus bei Red Bull erfolgte inmitten einer sportlichen Krise. Seine Position war zusätzlich durch den Ärger um die Vorwürfe einer Mitarbeiterin geschwächt, die sich vom Teamchef unangemessen behandelt fühlte. Horner wurde jedoch bei einer internen Untersuchung freigesprochen.
Sein Aus war auch das Ende eines langen Machtkampfs bei Red Bull. Horner führte auch die Technik- und Motorenabteilung, war zudem verantwortlich für das Marketing. Nach dem Tod des im Herbst 2022 gestorbenen Red-Bull-Gründers Dietrich Mateschitz wollte Horner seinen Einfluss ausweiten. Seine Gegner auf der Seite der Erben setzten sich aber durch.