In Marseille sollen Dutzende Vermummte in ein Geschäft von Louis Vuitton eingedrungen sein. Aufnahmen zeigen, wie eine Gruppe mit einem Metallgitter gegen die Glasfront rammt und versucht, diese einzuschlagen. Später ist das Geschäft weitgehend leergeräumt, am Boden liegen Trümmer.
Auch ein Dior-Geschäft in Paris wurde verwüstet. Die Glastür ist zerbrochen, Luxusartikel liegen verstreut am Boden. In Marseille wurden zudem Rolex-Uhren gestohlen. Weitere Luxusmarken wie Hermès und Céline waren ebenfalls von den Plünderungen betroffen.
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Die Täter gingen offenbar gezielt auf teure Waren los. Zurück blieben zerstörte Schaufenster, beschädigte Geschäftseingänge und leere Regale. Für die betroffenen Händler bedeutet das neben dem Verlust der Ware auch hohe Kosten für Reparaturen und die Sicherung ihrer Geschäfte.
Geschäfte sichern ihre Schaufenster
Die Bilder aus den betroffenen Städten zeigen inzwischen vor allem die Folgen der Plünderungen. In Paris wurden beschädigte Schaufenster gesichert, während Händler Trümmer beseitigten. Besonders betroffen waren Geschäfte in bekannten Einkaufsstraßen, in denen sich zahlreiche Luxusmarken befinden.
So ist die aktuelle Lage
Nach den schweren Ausschreitungen vom Wochenende bemühen sich Händler und Behörden um die Aufarbeitung der Schäden. Frankreichs Regierung kündigte weitere Maßnahmen an, um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Plünderungen und erklärte, die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Lage bleibt angespannt: Neben Luxusgeschäften wurden auch zahlreiche andere Läden und öffentliche Einrichtungen beschädigt. Das volle Ausmaß der wirtschaftlichen Schäden wird noch ermittelt.