Wer mit Meisterwerken wie "Vier Fäuste für ein Halleluja" oder "Die rechte und die linke Hand des Teufels" aufgewachsen ist, bei dem löst allein der Gedanke an Bohnen mit Speck pure Nostalgie aus. Das einfache Cowboy-Essen war in den Filmen weit mehr als nur ein Pausensnack, es war ein Lebensgefühl. Und genau dieses Gefühl können Sie sich jetzt nach Hause holen.
Von der Leinwand in die Dose
Die Enkel der 2016 verstorbenen Leinwandlegende haben die Marke "Bud Power" im Jahr 2022 ins Leben gerufen. Entstanden ist die Geschäftsidee in der Zeit des Corona-Lockdowns. Die beiden Brüder beschlossen, die zwei größten Leidenschaften ihres Großvaters zu vereinen: Sport und richtig gutes Essen. Zwar starteten sie zunächst mit Proteinriegeln, doch der wahre Durchbruch gelang ihnen wenig später mit den Bohnen in der charakteristischen Dose, von der Buds Konterfei prangt.
Die Marke dominiert mittlerweile den Markt der verzehrfertigen Beilagen in Italien und expandiert aktuell rasant nach Österreich und Osteuropa. Das Ziel für das Jahr 2026? Ein satter Umsatz von 12 Millionen Euro.
Das steckt in der Bohnen-Mahlzeit
Die Bohnen basieren auf einem echten Familienrezept, das Bud Spencer sich früher oft an den Filmsets zubereiten ließ. Es treffen feinste italienische Borlotti-Bohnen aus dem Piemont auf geräucherten Schweinespeck. Eingekocht wird das Ganze in einer herzhaften Sauce mit sonnengereiftem Tomatenmark, Zwiebeln und Kräutern. Neben dem Klassiker gibt es für Cowboys auch eine scharfe Tex-Mex-Variante mit schwarzen Bohnen und Chilis sowie eine rauchige Version mit BBQ-Sauce.
Ohne Oma geht gar nichts
Obwohl aus der Marke ein riesiges, internationales Geschäft geworden ist, bleibt "Bud Power" im Kern ein traditionelles italienisches Familienunternehmen. Bevor auch nur die Idee für ein neues Gericht verwirklicht wird oder eine neue Rezeptur auf den Markt kommt, gibt es eine unüberwindbare Instanz: Maria Amato, die Witwe von Bud Spencer und Großmutter der beiden Gründer.
Bei Bud Power lautet die goldene Regel nämlich: Oma hat das letzte Wort. Maria, die über sechs Jahrzehnte mit dem Schauspieler verheiratet war, ist die absolute Qualitätskontrolleurin. Wenn Alessandro und Carlo eine neue Sorte Bohnen oder Snacks entwickeln, muss die Nonna probieren. Nur wenn sie zustimmt und entscheidet, dass das Gericht dem Erbe ihres "Carlo" gerecht wird und genau so schmeckt wie früher zu Hause, bekommt das Produkt grünes Licht für die Produktion.