Währing wehrt sich

Bürger-Aufstand gegen Verkehrs-Wahnsinn

© zVg
Es ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt: Die Währinger lassen sich die geplante "Verkehrsberuhigung" am Aumannplatz nicht mehr gefallen und gehen jetzt auf die Barrikaden! Über 2.000 Menschen haben bereits unterschrieben – am 10. September wird ab 7 Uhr sogar auf der Straße demonstriert.
Zur Vollversion des Artikels

Zwangsbelückung sorgt für Zorn

Der Grund für die Wut: Die grüne Bezirksvorsteherin will die Währinger Straße in eine Fußgängerzone verwandeln – direkt neben dem Liebermann-Park. Die Folge wäre der Wegfall zahlreicher Parkplätze. Organisator Thomas Sigwald schlägt Alarm: Sogar die Zufahrt zu Apotheke, Sanitätshaus und Arztpraxen würde komplett blockiert. Kurzparkplätze für Patienten? Fehlanzeige!

Verkehrschaos vorprogrammiert

Lehrer und Petitions-Initiator Dieter Granser warnt eindringlich vor einem Verkehrsinfarkt: Bis zu 24 Fahrzeuge und Öffis pro Stunde würden sich künftig durch die Gentzgasse quälen. Noch dramatischer: An der Einmündung Türkenschanzstraße drohe akute Unfallgefahr für Schulkinder!

Radler dürfen, Fußgänger leiden

Während Radfahrer die neue Zone trotzdem nutzen dürfen, bleiben Gehbehinderte auf der Strecke: Der Weg zur Apotheke oder ins Sanitätshaus wird für sie zum Hindernislauf. Und die einst lauschigen Schanigärten? Bald ein Schlachtfeld zwischen Radlern und Skateboardern.

Auch Cottage-Bewohner laufen Sturm

Jetzt formiert sich sogar in der noblen Cottage Widerstand: Anrainer befürchten einen Ausweich-Verkehr über die Hasenauerstraße – und wollen diese zusätzliche Belastung keinesfalls hinnehmen.

Der Widerstand wächst – und die Bezirksvorsteherin steht vor einem handfesten Bürgerkrieg um jeden Parkplatz.