1.000 Jobs weg
Das Attentat auf Österreichs Medien
Österreich steht vor der dramatischsten Medien-Krise seiner Geschichte. SPÖ-Medien-Minister Andreas Babler ist drauf und dran, den Medien-Standort Österreich umzubringen. Und immer mehr Beobachter meinen: Er zerstört ihn absichtlich - aus Rache über die kritische Berichterstattung der Medien zu seiner Politik und seiner Person.
Diese Regierung hat es nicht nur geschafft, das Image des ORF und das Vertrauen in den Staatsfunk total zu zerstören und den ORF durch ihre Polit-Packeleien auf Jahre (wenn nicht sogar für immer) zu ruinieren... ...Sie zerstört nun auch den privaten Medien-Sektor in Österreich völlig - sie stürzt nahezu alle Medien in diesem Land in ihre bisher schwerste Krise.
Kündigungswelle: Mehr als 1.000 arbeitslose Journalisten
Als Erste haben am Zeitungs-Sektor "Kleine" und "Kurier" massiv Stellen abgebaut, dann "Standard" und "Presse", zuletzt sogar das jahrelang höchst profitable "Heute". Noch dramatischer ist die Situation am Privat-TV-Sektor: Puls24/ATV/Puls4 musste 45 Mitarbeiter kündigen, jetzt folgt das vor Jahren noch in Mateschitz-Millionen schwimmende "Servus TV" mit bis zu 60 Stellen und schon hört man von einem Job-Abbau in zweistelliger Höhe sogar bei "Sky". Anfang 2026 waren in Österreich bereits mehr als 1.000 Journalisten arbeitslos, bis Ende des Jahres könnte sich diese Zahl laut Branchenkennern verdoppeln.
Babler blockiert Transformationsförderung um ÖVP zu erpressen
Tatsächlich hat der Medien-Minister ein wahres Desaster angerichtet: Die für das laufende Jahr versprochenen Medien-Förderungen sind blockiert. Sogar die Auszahlung der fix vereinbarten digitalen Transformationsfördeurng, mit der - als Projekt der Regierung Kurz - den heimischen Medien der Abfluss von 2,4 Milliarden (!) Werbegeld an die US-Tech-Multis wie Google und Meta durch eine 5 %-Digitalsteuer kompensiert werden sollte, wird von Babler blockiert. Statt, wie von allen Medien-Verbänden gefordert, die komplette Digital-Steuer von mehr als 120 Millionen an die Medien auszuschütten, wird sogar der von der Regierung vorgesehene Almosen-Betrag von 20 Millionen nicht ausbezahlt. Zahlreiche - vor allem kleinere Medien - stehen damit vor dem Ruin. Babler hat die Transformations-Förderung zum Faustpfand für seine Budgetverhandlungen gemacht und will sie nur freigeben, wenn ihm die ÖVP bei anderen Themen entgegenkommt!
EU-widriger Zustellförderung droht 18 Monate langes Prüfverfahren!
Auch die anderen, von Babler immer vollmundig versprochenen Medien-Förderungen sind blockiert. Die für Zeitungen lebensnotwendige Vertriebsförderung kommt nicht, weil sich Babler weigert, diese Förderung marktkonform und EU- und Kartell-rechtlich korrekt auch an die Gratis-Zeitungen auszuzahlen, weil ihm die Berichterstattung zu kritisch ist. Ohne EU-rechtlich korrekte Gleichbehandlung der Gratis-Zeitungen wird die Vertriebsförderung aber von der EU nicht genehmigt werden - und würde in ein 18 Monate (!) langes Prüfverfahren gehen. Auch diese Förderung ist damit auf zumindest eineinhalb Jahre blockiert.
Von allen weiteren großmundigen Babler-Versprechen ist weit und breit nichts zu sehen. Schon gar keine Rede ist von der mit großem Tam-Tam angekündigten und mit fast 100.000 Euro Beratungskosten erstellten neuen "Qualitäts-Förderung für Medien".
Medien fehlen durch Babler-Blockade heuer 50 Millionen Förder-Geld
Keine Rede davon, dass es - wie von Babler angekündigt - mehr Förderungen für Medien geben soll. Im Gegenteil: In den Medien-Budgets fehlen alleine heuer mehr als 50 Millionen an Förder-Geld!
Gleichzeitig mit dem Förder-Stopp reduzierte die Babler-Regierung die Werbevolumen für alle Medien auf weniger als 10 Millionen Euro. Stattdessen pfeffern Babler & Co das frei gewordene Geld in massiv angewachsene Werbung auf den von ihnen offiziell kritisierten US-Medien Google & Co, verpulvern es völlig sinnlos in Partei-Propaganda-TV-Sendern (die keiner sieht) und blasen ihre PR-Abteilungen so dramatisch auf, dass mittlerweile in staatlichen Stellen von Regierung, Ländern, Staatsbetrieben bereits mehr (!) PR-Mitarbeiter arbeiten als in allen privaten heimischen Medien zusammen.
Das Ergebnis: In Summe werden heuer mehr als 1.000 Journalisten und Medien-Mitarbeiter ihre Jobs verlieren - ein wahres Babler-Blutbad.
Wien kürzt Medien-Budget um mehr 60 Prozent - jetzt droht Job-Beben
Das größte Job-Desaster droht in Wien, wo sich Bürgermeister Michael Ludwig zum Totengräber jener Wiener Medienszene entwickelt, die vor ihm Helmut Zilk und Michael Häupl so engagiert aufgebaut haben. Allein in der ersten Hälfte dieses Jahres hat Ludwig - unter lautem Applaus der NEOS - die Medien-Ausgaben der Stadt um mehr als 60 Prozent (!) gekürzt. Damit droht langfristig zumindest 50 % aller Wiener Journalisten der Job-Verlust. Ein unglaublicher Schaden für diesen einst blühenden Medien-Standort. Zwar verspricht auch Ludwig - so wie sein Parteifreund Babler - eine neue Medien-Förderung nach der anderen. Allein: Sie kommt nicht.
Wann kommt Wiener Medienförderung?
Die von Ludwig großmundig angekündigte Förderung von KI-Projekten, die Ex-ORF-Chef Wrabetz durchziehen sollte, gibt es nicht einmal als Denkmodell, geschweige denn als Auszahlung. Am kommenden Montag will Ludwig nun eine Medien-Förderung von 6 Millionen Euro verkünden, um das Medien-Sterben in Wien zu stoppen. Wann diese Förderung fließt, steht in den Sternen - wenn es bis dahin überhaupt noch Medien und Journalisten in Wien gibt...