"Ehrgeiziger Kurs"
Verbrenner-Aus: 7 Länder begehren auf
Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Bezug auf das Schreiben.
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Eine "Beeinträchtigung der Integrität und der Vorhersehbarkeit" des CO2-Reduktionsgesetzes im Automobilsektor wäre ein "strategischer Fehler", erklärten Dänemark, Frankreich, Spanien, Portugal, die Niederlande, Luxemburg und Schweden in einem Schreiben, das der AFP am Freitag vorlag.
Die aktuelle Energiekrise zeige "ganz deutlich, dass die Verringerung der europäischen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen eine absolute Notwendigkeit ist", betonten die Unterzeichnerländer unter Verweis auf die Preissteigerungen infolge des Iran-Kriegs. Spielräume für Hersteller bei den CO2-Zielen müssten "streng begrenzt" bleiben, um den "bereits laufenden industriellen Wandel" zur Elektrifizierung nicht zu verlangsamen, heißt es in dem Schreiben.
Im Vergleich zu 2021
Auf Druck Deutschlands hatte die EU-Kommission im Dezember vorgeschlagen, auf das Verkaufsverbot für neue Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 zu verzichten, um der Industrie mehr Flexibilität zu verschaffen. Stattdessen müssen die Hersteller ihre CO2-Emissionen im Vergleich zu 2021 um 90 Prozent senken und die verbleibenden zehn Prozent Emissionen ausgleichen.
Sollten Deutschland oder auch Italien über den Vorschlag der Kommission hinausgehen wollen, könnten die sieben Unterzeichnerstaaten eine Sperrminorität im Rat der EU-Länder bilden. "Wir sind genug, um den Text zu verzögern" oder gar "zu blockieren", warnte das Büro der französischen Umweltministerin Monique Barbut, von der die Initiative für das Schreiben ausgeht.
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