Größer als geplant

Demo gegen Google-Zentrum

Google hat überraschend bereits den Gesamtausbau eingereicht. Zur Feier des Tages gab es nicht bei allen "Googlhupf".
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Kronstorf. Google hat für sein Rechenzentrumsprojekt in Kronstorf (Bez. Linz-Land) weitere Ausbaustufen zur Genehmigung eingereicht. Laut Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) ist der Antrag eineinhalb Mal größer als die bisher genehmigte erste Baustufe. Dass Google nun bereits den Gesamtausbau eingereicht habe, sei überraschend, zugleich aber ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich, so Achleitner gegenüber orf.at. Nun soll das gesamte 50 Hektar Areal bebaut werden.
Der Kronstorfer Bürgermeister Christian Kolarik (ÖVP) sieht in dem neuen Zentrum auch einen "Magnet für Betriebsansiedlungen" in der Region. So wie für Wien die Sachertorte oder für Linz die Linzer Torte gebe es nun für die Region Kronstorf eine Mehlspeise: den "Googlhupf".
"Das Google-Großprojekt in Kronstorf zeigt wie unter einem Brennglas, was passiert, wenn globale Tech-Giganten auf behördliche Geheimhaltung treffen", sagt der Sprecher der Bürger:innen-Initiative Rechenzentrum Kronstorf  und ruft am Freitag, den 17. Juli um 15 Uhr zu einer breiten, öffentlichen Kundgebung direkt an der Großbaustelle ein.

Protest gegen Google © Getty Images