Trink-Studie
Jeder vierte Österreicher trinkt viel zu wenig
Täglich sollten wir unserem Körper ausreichend Flüssigkeit zuführen, doch die Realität im Land bleibt hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Obwohl die Österreicher im Durchschnitt auf 2,1 Liter am Tag kommen, liegt das selbst gesteckte Ideal eigentlich bei 2,4 Litern. Besonders brisant: Ein Viertel der Bevölkerung gibt offen zu, dass sie eigentlich viel zu wenig trinken, während sich die restlichen 72 Prozent für ausreichend versorgt halten.
Die Getränke-Favoriten
Wenn es um den Durst geht, setzen die Menschen in Österreich am liebsten auf Klassiker direkt aus der Leitung. Exotische Trendgetränke und teure Lifestyle-Erfrischungen fallen im direkten Vergleich bei der breiten Masse durch. Die unbeliebtesten Getränke laut der Studie:
- Sportgetränke und Energy-Drinks
- Leitungswasser gesprudelt und Kaffee ohne Milch
- Smoothies und künstliche Säfte
Warum wir wirklich zum Glas greifen
Die Motive für die Getränkewahl sind tief in unseren täglichen Bedürfnissen verwurzelt, wobei der Fokus ganz klar auf dem unmittelbaren Nutzen liegt. Nachhaltigkeit der Produktion, umweltfreundliche Verpackungen oder der bekannte Name einer Marke spielen für die meisten Österreicher nur eine sehr untergeordnete Rolle.
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Routine schlägt Planung im stressigen Alltag
Die meisten Menschen trinken nach festen Mustern oder erst dann, wenn sich der Körper bereits aktiv mit einem Durstgefühl meldet. Fast die Hälfte der Befragten greift klassisch während der Mahlzeiten zum Getränk, während 42 Prozent den Tag direkt mit einem Glas Wasser nach dem Aufstehen beginnen. Technische Hilfsmittel oder strukturierte Trinkpläne sind im Land ein absolutes Randphänomen – jeder Fünfte setzt sogar überhaupt keine Maßnahmen, um das tägliche Soll zu erfüllen.
Am Ende zeigt sich: Ein einfaches Glas Leitungswasser bleibt der gesündeste und beliebteste Begleiter durch den Tag – wir müssen im Alltag nur noch lernen, deutlich öfter danach zu greifen.
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