Urlaubs-Albtraum

Deutsche (44) in Wohnmobil brutal attackiert

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Für eine deutsche Urlauberin ist die Reise nach Spanien zum Albtraum geworden.
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Die 44-Jährige wurde in ihrem Wohnmobil nahe der südspanischen Stadt Almería von einem bewaffneten Mann angegriffen und schwer verletzt.

Täter drang in Camper ein

Die Tat ereignete sich am 21. Juni an der Mündung des Flusses Andarax bei Almería. Die Deutsche hatte ihr Wohnmobil auf einem Caravan-Stellplatz geparkt, als ein Mann mit einem Messer in das Fahrzeug eindrang.

Laut Ermittlern attackierte der Täter die Frau mit einem Messer und soll zudem mit einem Stock auf sie eingeschlagen haben. Die Urlauberin setzte sich zur Wehr und schrie um Hilfe.

Zeuge verhindert Schlimmeres

Ein Zeuge wurde auf die Hilferufe aufmerksam und eilte zum Wohnmobil. Dort soll er den halbnackten Angreifer über der schwer verletzten Frau vorgefunden haben. Der Mann flüchtete daraufhin vom Tatort.

Festnahme nach Verfolgung

Kurze Zeit später entdeckten Polizisten den Verdächtigen in einem Gebüsch. Als die Beamten ihn stellen wollten, lief er ins Meer und geriet dort mehrfach in Schwierigkeiten. Erst mehrere Polizisten konnten den Mann unter Gegenwehr aus dem Wasser ziehen. Dabei wurden auch Einsatzkräfte verletzt.

Opfer im Krankenhaus

Die 44-Jährige wurde in ein Krankenhaus in Almería gebracht. Spanischen Medien zufolge erlitt sie zahlreiche Schnittverletzungen und Prellungen im Gesicht sowie am Körper.Der Tatverdächtige wurde wegen sexueller Gewalt, schwerer Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte festgenommen. Seine Identität ist bislang nicht eindeutig geklärt.