WM-Blamage

DFB-Zoff: Böses Gerücht um Manuel Neuer

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Das Comeback von Manuel Neuer bei der WM sorgt weiter für Diskussionen.
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Nachdem der Torhüter seine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft nach zweijähriger Pause angekündigt hatte, berichtete das Portal ran von angeblichen Spannungen innerhalb des DFB-Teams. Der Deutsche Fußball-Bund hat diese Darstellung nun jedoch deutlich zurückgewiesen.

Nach dem Bericht soll die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann intern für erhebliche Unruhe gesorgt haben. Demnach habe es Kritik an der Rückkehr des langjährigen Nationaltorhüters gegeben. Sogar Torwarttrainer Andreas Kronenberg soll dem Bericht zufolge zwischenzeitlich einen Rücktritt in Erwägung gezogen haben.

Der DFB widerspricht diesen Darstellungen jedoch klar. In einer Stellungnahme betonte der Verband, es habe weder einen Alleingang von Nagelsmann in der Torwartfrage noch eine Rücktrittsandrohung von Kronenberg gegeben. Zwar räumte der DFB ein, dass die Entscheidung über die Torwartbesetzung intern kontrovers diskutiert worden sei. Am Ende habe das Trainerteam die Rückkehr Neuers jedoch gemeinsam getragen.

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DFB reagiert

Auch Spekulationen über eine Einflussnahme des Weltmeisters von 2014 weist der Verband entschieden zurück. Laut ran soll Neuer seine Rückkehr an Bedingungen geknüpft und gefordert haben, dass Alexander Nübel nicht zum WM-Kader gehört. Stattdessen hätte Jonas Urbig berücksichtigt werden sollen.

Der DFB erklärte dazu unmissverständlich, Neuer habe "in irgendeiner Form" keinen Einfluss auf die Nominierung genommen und keinerlei Bedingungen für sein Comeback gestellt. Weder habe er die Streichung Nübels verlangt noch die Berufung eines anderen Torhüters gefordert.

Damit versucht der Verband, die Debatte um die Torwartfrage kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft zu beenden. Sportlich bleibt Manuel Neuer damit die klare Nummer eins im deutschen Tor – die Diskussionen um seine Rückkehr dürften dennoch vorerst weitergehen.