Hier spukt es

Die unheimlichsten Orte Europas – perfekt für einen Halloween-Trip

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An Halloween darf der Grusel-Faktor natürlich nicht fehlen. Europa ist voll von Städten mit dunklen Geheimnissen und echten Geistergeschichten. Wir verraten die gruseligsten Orte, die sich perfekt für einen schaurig-schönen Halloween-Trip eignen.
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Jeden Herbst packt Halloween-Fans weltweit das Gruselfieber. Dann locken geheimnisvolle Orte, düstere Legenden und Schauplätze, an denen die Geschichte scheinbar noch lebendig ist. Wer den Nervenkitzel sucht, findet rund um den Globus Destinationen mit besonders hohem Gruselfaktor. Allen voran Europa: Mit seiner jahrhundertealten, oft düsteren Geschichte bietet der Kontinent die perfekte Kulisse für einen schaurig-schönen Kurztrip.

Edinburgh, Schottland

Edinburgh © Getty Images

Geht es nach den Bewertungen von begeisterten Grusel-Touristen, steht Schottlands Hauptstadt unangefochten auf Platz 1 der schaurigsten Orte Europas. Edinburghs historische Altstadt ist ein einziger Spukort. Im berühmten Edinburgh Castle soll den Legenden zufolge noch immer ein einst spurlos verschwundener Dudelsackspieler seine gespenstischen Melodien spielen. Wer wirklich mutig ist, bucht eine Tour hinab in die Edinburgh Vaults. Besucher berichten bei Führungen unter den Straßen der Stadt regelmäßig von unerklärlichen Temperaturabfällen und unheimlichen Schatten, die sie aus dem Dunkeln anstarren.

Transsilvanien & Bukarest, Rumänien

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Was wäre Halloween ohne Vampire? Ein Trip nach Rumänien führt dich direkt auf die Spuren von Vlad III. ("dem Pfähler"), der durch seine brutalen Foltermethoden die historische Inspiration für Bram Stokers berühmten Roman Dracula lieferte. Nur eine Autofahrt von Bukarest entfernt thront in der Region Transsilvanien das bedrohlich wirkende Schloss Bran, das weltweit als "Draculas Schloss" gefeiert wird. Selbst wer nicht an Blutsauger glaubt, wird sich der bedrückend mystischen Atmosphäre der Karpatenwälder, der alten Burgmauern und der oft nebligen Landschaften im Oktober kaum entziehen können.

York, England

York © Getty Images

York rühmt sich offiziell damit, eine der am meisten heimgesuchten Städte Europas zu sein. Die mittelalterlichen Gassen, allen voran die berühmte Shambles mit ihren windschiefen Fachwerkhäusern, bieten die perfekte Kulisse für düstere Legenden. Wer nach Einbruch der Dunkelheit an einer der zahlreichen "Ghost Walks" teilnimmt, erfährt unter anderem von römischen Legionären, die durch alte Kellergewölbe marschieren sollen, und mysteriösen Geistererscheinungen in der historischen Barley Hall. Zu Halloween ist die Stadt zudem im absoluten Gruselfieber: Bei der sogenannten "Ghost Week" wimmelt es von liebevoll gestalteten Gespenster-Figuren, die überall in der Stadt versteckt werden.

Dublin, Irland

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Wusstest du, dass Halloween ursprünglich aus Irland stammt? Das Fest hat seine Wurzeln im über 2.000 Jahre alten keltischen Fest Samhain, bei dem man glaubte, dass in dieser Zeit die Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten verschwimmt und Geister auf der Erde wandeln. Dublin zelebriert diese Zeit bis heute. Dublin ist zudem die Geburtsstadt von Bram Stoker, dem Schöpfer der Legende von Dracula. Jedes Jahr Ende Oktober verwandelt das Bram Stoker Festival die irische Hauptstadt in ein riesiges Festgelände voller Gothic-Vibes, unheimlicher Paraden und Grusel-Touren.

Salzburg, Österreich

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Sie müssen nicht einmal das Land verlassen, auch in Österreich spukt es. Wer bei Salzburg nur an Mozart und romantische Barockarchitektur denkt, wird im Oktober eines Besseren belehrt. Die Stadt verbirgt eine düstere Vergangenheit. Im 16. und 17. Jahrhundert fanden hier Hexenverfolgungen statt. Bei speziellen Gruselführungen abseits der Touristenpfade geht es hinab in dunkle Gassen rund um den Festungsberg und zum alten Henkerhaus in der Herrengasse, hier läuft es selbst Mutigen kalt den Rücken herunter.

Paris, Frankreich

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Paris ist als Stadt der Liebe und der Lichter bekannt, doch tief unter den romantischen Boulevards ruht eine unheimliche Parallelwelt. In den berühmt-berüchtigten Pariser Katakomben liegen die Gebeine unzähliger Menschen. Im späten 18. Jahrhundert wurden aus Platzmangel die Friedhöfe der Stadt geräumt und die Knochen in alte, stillgelegte Steinbrüche unter der Metropole umgesiedelt. Ein Spaziergang durch dieses makabre "Beinhaus" (Ossuarium) mit seinen kunstvoll aufgestapelten Schädeln sorgt an Halloween garantiert dafür, dass dir das Blut in den Adern gefriert.