Checkliste
Diese 6 Aufgaben sollten Sie im Juni zu Hause unbedingt erledigen
Der Juni ist da. Die Tage sind länger, die Temperaturen steigen und der Balkon oder der Garten werden wieder zum Lieblingsplatz. Am liebsten würden wir jede freie Minute draußen verbringen und die lauen Sommerabende in vollen Zügen genießen. Damit das auch wirklich entspannt gelingt, lohnt es sich, vorher noch ein paar kleine Aufgaben in den eigenen vier Wänden zu erledigen. Wer jetzt kurz anpackt, kann die warme Jahreszeit anschließend ganz ohne schlechtes Gewissen genießen.
An grauen Tagen: Fenster putzen
Jetzt im Sommer, wenn die Sonne scheint, fällt es besonders auf: Die Fenster sind dreckig. Der erste Impuls ist oft, sich an einem strahlenden Sommertag den Putzeimer zu schnappen. Doch wer seine Fenster bei praller Sonne reinigt, kennt den frustrierenden Anblick von Schlieren und Streifen. Kaum hat man über eine Stelle gewischt, trocknet das Reinigungsmittel auf der heißen Scheibe schon wieder an. Genau deshalb ist ein trüber, grauer Tag der beste Zeitpunkt für diese Aufgabe. Das Licht fällt an bedeckten Tagen viel gleichmäßiger durch die Fenster und das Wasser verdunstet langsamer. Das Ergebnis: Streifenfreier Glanz.
Ausmisten
Sagen Sie dem Chaos in Schränken, Schubladen und Abstellkammern den Kampf an. Der Juni ist ideal, um kräftig auszumisten. Das schafft nicht nur Platz für Ihre luftigen Sommergarnituren, sondern befreit auch die Seele. Wer einmal angefangen hat, kommt oft in einen regelrechten Aufräum-Sog und kann gar nicht mehr aufhören. Starten Sie mit einer kleinen Schublade und lassen Sie sich von der eigenen Motivation mitreißen.
Für Kühlung sorgen
Nichts ist kräftezehrender, als in den eigenen vier Wänden in einer Sauna zu hocken. Es ist extrem sinnvoll, sich schon jetzt mit der Kühlung auseinanderzusetzen. Kaufen Sie Ventilatoren, eine Klimaanlage oder Sonnenschutz-Rollos, bevor die große Hitzewelle über das Land rollt und sämtliche Baumarkt-Regale leergefegt sind. Wer vorausschauend plant, behält an den heißesten Tagen einen kühlen Kopf.
Zimmerpflanzen richtig gießen
Auch wenn Sie ansonsten äußerst pflegeleichte Zimmerpflanzen besitzen: Im Sommer sind sie alle deutlich durstiger als im Winter. Passen Sie Ihre Gieß-Routine entsprechend an. Aber Vorsicht vor dem schlimmsten Fehler, der Staunässe, bei der die Wurzeln verfaulen. Nutzen Sie den einfachen "Fingertest": Stecken Sie den Finger etwa ein bis zwei Zentimeter in die Erde. Fühlt sie sich noch feucht an, warten Sie noch mit dem Gießen. Ein weiterer Profi-Tipp: Kontrollieren Sie etwa 15 bis 30 Minuten nach der Wassergabe den Untersetzer oder Übertopf. Steht dort noch Wasser, schütten Sie es umgehend weg.
Natürlicher Insektenschutz
Im Sommer erwacht die Natur und mit ihr kommen leider auch die Insekten. Käfer, Gelsen, Ameisen und Co. können einem das Leben in den eigenen vier Wänden schwer machen. Es lohnt sich deshalb, jetzt Insektenschutzgitter an den Fenstern anzubringen. Zusätzlich können Sie sich die Natur zunutze machen: Bestimmte Pflanzen sondern ätherische Öle ab, die für uns herrlich duften, Insekten aber in die Flucht schlagen. Pflanzen Sie zum Beispiel Basilikum, Minze oder Zitronenmelisse in Töpfe auf die Fensterbank. Auch Klassiker wie Lavendel und Katzenminze sind hervorragende natürliche Mücken-Abwehrer.
Dach und Dachrinnen kontrollieren
Der Sommer bringt nicht nur Sonnenschein, sondern bekanntermaßen auch heftige Sommerregen und Gewitter. Ein plötzlicher Platzregen verlangt dem Haus einiges ab. Genau deshalb ist jetzt der Moment gekommen, um das Dach und vor allem die Dachrinnen zu kontrollieren. Wenn diese noch mit Laub, Ästen oder Sand aus dem Frühjahr verstopft sind, kann das viele Regenwasser nicht abfließen. Die Folge: Die Rinne läuft über, was zu bösen Wasserschäden an der Hausfassade oder gar im Mauerwerk führen kann. Sorgen Sie für freie Rohre, damit der nächste Sturm Sie kaltlässt.