Schlechter Empfang
Diese Gegenstände stören das WLAN-Signal
Heute besitzen fast alle Geräte bei uns eine WLAN-Funktion. Fernseher, Handy, Notebook, Tablets, sogar Kühlschränke und Toaster funktionieren mittlerweile mit WLAN. Jedoch streikt die drahtlose Verbindung manchmal, obwohl man mehrmals neu verbunden hat. Was die wenigsten wissen, daran könnte ein Aquarium oder ein Spiegel schuld sein.
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Gegenüber der "BBC" erklärt der WLAN-Pionier Alex Hills, was die WLAN-Verbindung bei uns zuhause stören kann. Die Störfaktoren nennt er "Bad Boys". Hills hat zu diesem Thema sogar ein Buch verfasst.
Mikrowellen schwächen das Signal
Laut ihm können Mikrowellen, in denen Essen aufgewärmt wird, das Signal stören. Denn die WLAN-Übertragung funktioniert über Radiowellen. Dabei nutzen viele WLAN- und Bluetooth-Verbindungen das 2,4-GHz-Band. Auf der gleichen Frequenz arbeiten auch Mikrowellen. Heutzutage werden WLAN-Netze zusätzlich über das 5-GHz- oder sogar das 6-GHz-Band unterstützt, wodurch die Störungen deutlich seltener auftreten.
Ebenfalls sorgen Aquarien für Verbindungsprobleme. Hills sagt: "Ein Funksignal wird mit zunehmender Entfernung natürlich schwächer. Manchmal durchdringt es jedoch ein Objekt, das das Signal abschwächt. Das bezeichnen wir als "Schattenbildung"." Dieses Phänomen tritt nämlich mit einem Aquarium im Wohnzimmer auf. Die Wassermoleküle im Wassertank würden die Signale abschwächen.
Reflektierende Oberflächen ein Problem
Bei einem Spiegel sieht es anders aus. Dieser reflektiert nicht nur Lichtstrahlen, sondern auch WLAN-Signale. Radiowellen, wie sichtbares Licht, gehören zum elektromagnetischen Spektrum. Das gilt auch für spiegelnde Flächen wie Fernseher. Wenn das WLAN öfter Probleme bereitet, kann man nachschauen, ob ein Spiegel oder andere reflektierende Oberflächen in der Nähe sind. Sie können die Signalübertragung umlenken.
Neben Aquarien und reflektierenden Oberflächen können zudem eine hohe Auslastung des Funknetzes, wenn zu viele Geräte gleichzeitig dieselben Funkkanäle nutzen, das WLAN-Signal stören.