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Djokovic sagt Wien ab: Deshalb fiel seine Wahl auf Basel

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Novak Djokovic (ATP-Nr.8) schlägt in Basel auf statt in Wien! Während Carlos Alcaraz (ATP-Nr.3) kurzfristig für die Erste Bank Open zusagte, sicherten sich die Schweizer den serbischen Superstar. Ein möglicher Grund für die Entscheidung: der Kampf um die ATP Finals. diesen Einstieg
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Die Hoffnungen auf einen Djokovic-Auftritt in Wien waren groß. Nach dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Jannik Sinner hatte Turnierdirektor Herwig Straka die Gelegenheit genutzt und in Peking persönlich das Gespräch mit dem 24-fachen Grand-Slam-Sieger gesucht. Djokovic zeigte grundsätzliches Interesse, eine Zusage blieb jedoch aus. Nun steht fest: Der Serbe kehrt erstmals seit 2011 nach Basel zurück.

Für Wien ist das allerdings kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Denn während Djokovic seine Teilnahme bei den Swiss Indoors fixierte, gelang Straka mit Carlos Alcaraz ein echter Coup. Der Weltranglistendritte entschied sich kurzfristig für die Erste Bank Open und sagte Basel damit ab. Ein prominenter Ersatz für den erhofften Djokovic-Hammer – und ein starkes Signal für das Wiener Turnier.

Six-Kings-Slam-Verschiebung brachte Bewegung

Dass Alcaraz noch in Wien aufschlägt, hängt auch mit der veränderten Turnierplanung zusammen. Der lukrative Showbewerb Six Kings Slam in Saudi-Arabien wurde auf Ende Dezember verschoben. Damit entstand zusätzlicher Spielraum im dicht gedrängten Tennis-Kalender, den Wien für sich nutzen konnte.

Auch Djokovic änderte seine Pläne. Nach seinem 102. Karriere-Titel in Peking hatte der Serbe angekündigt, bis Saisonende nur noch beim Masters in Paris anzutreten. Nun kommt mit Basel ein weiterer Start hinzu. Für den 39-Jährigen geht es dabei um mehr als einen weiteren Turniersieg: Im Rennen um die ATP Finals in Turin liegt er derzeit auf Rang acht. Doch Alex de Minaur (ATP-Nr.9), Frances Tiafoe (ATP-Nr.10) und Arthur Fils (ATP-Nr. 11) sind dem Serben dicht auf den Fersen. In Basel sind für den Turniersieger 500 wertvolle Punkte zu holen.

Wien mit mehr Topstars

Auch der Blick auf die Teilnehmerfelder ist interessant. In Wien werden gleich sechs Spieler aus den Top Ten erwartet. Neben Alcaraz stehen unter anderem Alexander Zverev (ATP-Nr.2), Daniil Medvedev (ATP-Nr. 6.) und De Minaur auf der Liste. Basel setzt neben Djokovic auf Namen wie Ben Shelton (ATP-Nr. 4) und Felix Auger-Aliassime (ATP-Nr.5).

Ob die Konkurrenzsituation bei Djokovics Entscheidung eine Rolle spielte, ist nicht bekannt. Fest steht aber: Während der Serbe in Basel um wichtige Punkte kämpft, darf Wien auf einen prominenten Neuzugang bauen. Der erhoffte Djokovic-Hammer bleibt der Stadthalle damit zwar erspart – mit Alcaraz haben die Erste Bank Open aber einen eigenen Topstar-Coup gelandet.