Ausgetrocknet

Dürre-Alarm in Lobau: SOS für Tiere

© WWF
Die Untere Lobau leidet unter einer historischen Dürre – Naturschützer schlagen Alarm.
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Wo sonst Wasser steht, ist jetzt nur noch Schlamm und trockene Wiese. Fische, Muscheln und Schildkröten sterben, Anrainer und Umweltorganisationen fordern rasches Handeln. „Ohne Wasser kein Leben. Gerade in einer Aulandschaft, die davon lebt, dass es feucht ist. Da gibt es viele Tiere, die brauchen das Wasser, z. B. die europäische Sumpfschildkröte", warnt Wasserexperte Sebastian Theissing-Matei von Greenpeace.

Forderung nach Zuleitung von Donau-Wasser

Selbst ergiebiger Regen würde das Ökosystem heuer nicht mehr retten. Umweltschützer fordern deshalb eine sogenannte Dotierung – die Zuleitung von Donau-Wasser. „Das muss man machen, sonst verlieren wir diesen Lebensraum", so Theissing-Matei. Für die Obere Lobau existiert eine solche Leitung bereits, bei der Unteren zögert die Stadt – aus Sorge um mögliche Verunreinigungen der Trinkwasserbrunnen.

Prüfung dauert an

Das Forstamt verweist auf ein laufendes Grundwasserströmungsmodell, dessen Ergebnisse erst Ende des Jahres vorliegen sollen.

Fazit: Für viele Tiere der Unteren Lobau könnte diese Prüfung zu spät kommen.