Badevergnügen

Elefanten-Baby trotzt der Hitze in Schönbrunn

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In der aktuellen Hitzewelle genießen auch die Afrikanischen Elefanten im Tiergarten Schönbrunn jede Möglichkeit zur Abkühlung. Duschen, Baden und anschließende Schlamm- und Sandbäder gehören an heißen Sommertagen zu ihren liebsten Beschäftigungen.
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Die Afrikanischen Elefanten im Wiener Zoo Schönbrunn kühlen sich während der Hitzewelle beim Duschen und Baden ab. Auch der kleine Elefantenbulle wage sich bereits immer weiter ins Wasser. Schlamm- und Sandbäder gehören außerdem zu den Lieblingsbeschäftigungen der Dickhäuter an heißen Tagen. Schlamm und Sand schützen die Haut vor Sonne und Insekten, hieß es am Dienstag in einer Aussendung des Tiergartens.

Elefantenbulle wird ein Jahr alt

Der kleine Elefantenbulle wage sich bereits immer weiter ins Wasser. © APA/DANIEL ZUPANC

"Unsere Elefanten nutzen Wasser, Schlamm und Sand genau wie ihre Artgenossen in der Wildbahn zur Hautpflege", wurde Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck zitiert. Das Jungtier imitiere dieses natürliche Verhalten von den erwachsenen Tieren. Auch die Körperpflege seines Vaters versuche der Nachwuchs nachzuahmen. "Wenn dieser mit dem Rüssel Sand auf seinen Rücken wirft, probiert er das sofort selbst aus. Noch klappt das nicht perfekt, aber er wird jeden Tag geschickter", erzählte Tierpflegerin Jenny Bukowski. Das Elefantenjunge wird am 20. August ein Jahr alt und wiegt rund 400 Kilogramm.

Klimaanlagen für Zoo-Bewohner

Je nach Tierart gehen die anderen Zoo-Bewohner unterschiedlich mit den hohen Temperaturen um. Prinzipiell kämen sie damit aber gut zurecht. Gerade in der Mittagszeit seien sie weniger aktiv oder liegen im Schatten. Die Anlagen seien entsprechend ihrer Bedürfnisse eingerichtet - also etwa mit Klimaanlagen, Badebecken oder Bepflanzung für schattige Bereiche, hieß es vom Tiergarten Schönbrunn auf APA-Anfrage.

Die Großen Pandas seien etwa keine Fans der Hitze. Sie leben in den nebelfeuchten Bergwäldern im Südwesten Chinas, wo es das ganze Jahr über kühl ist, beziehungsweise wo sie im Sommer in höhere und kühlere Lagen wandern. Im Zoo ist ihre Innenanlage mit einer Klimaanlage ausgestattet, in der Außenanlage sorgen eine Benebelungsanlage, Schattenplätze und Naturteiche für Abkühlung.

Abkühlung im Wasser

Auch im Gehege der Nördlichen Felsenpinguine gibt es Klimaanlagen. Die Pinguine halten sich auch gerne in den Becken auf, deren Wassertemperatur bei maximal zehn Grad liege. Die Eisbären erfrischen sich ebenfalls gerne im Wasser - oder sie ziehen sich in einen kühlen Innenbereich zurück. Auch in arktischen Regionen gebe es einen Sommer, mancherorts steigen die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer auf rund 19 Grad. Den Sommer über müssen wildlebende Eisbären an Land fasten, da das saisonale Meereis zurückgeht, welches sie zur Robbenjagd brauchen.

Wasserschweine und Wasserbüffel tauchen bei Hitze ebenfalls gerne ab. Wasserschweine haben sogar Schwimmhäute zwischen den Zehen und sind sehr gute Schwimmer und Taucher. Oft schauen nur ihre Schnauzenspitzen aus dem Wasser, hieß es vom Tiergarten Schönbrunn.