Klinik & Absagen

Erneuter Drogen-Absturz? Sorge um Rapper Haftbefehl

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Die deutsche Rap-Ikone Haftbefehl hat überraschend alle kommenden Konzerte gecancelt und schürt damit erneut die Angst vor einem gesundheitlichen Totalkollaps.
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Er zog radikal die Reißleine: Der 40-jährige Musiker Aykut Anhan, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Haftbefehl, wendete sich am Sonntag mit einer beunruhigenden Nachricht via Instagram an seine Fangemeinde. "Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung, aufzutreten", gab der Rapper offen zu. Hinter den Kulissen brodelt es seither gewaltig: Medienberichten zufolge soll der Musiker wieder tief im Sumpf der Drogenabhängigkeit stecken – die Rede ist von schweren Rückfällen, Klinikaufenthalten und einem toxischen Umfeld, das seine Sucht weiter befeuert.

Dabei keimte bei den Fans zuletzt die Hoffnung auf, der "Babo" hätte das Gröbste überstanden. Doch der Schein trog. In seinem Posting erklärte der Künstler, er habe "seit längerer Zeit mit gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen. Die Zeit nach der Doku, die große Aufmerksamkeit und der ganze Rummel haben mich zusätzlich belastet". Die 2025 erschienene Netflix-Dokumentation "Babo – Die Haftbefehl-Story" hatte den langjährigen Kokainkonsum des Musikers – der bereits im Alter von 13 Jahren begann – ungeschönt beleuchtet. Obwohl Anhan Ende 2025 bei Live-Auftritten betonte, clean zu sein, zeichnen aktuelle Insiderberichte ein weitaus düstereres Bild.

Vergebliche Entzugversuche und der Druck der Straße

Wie aus Branchenkreisen durchsickert, soll der Kampf gegen die Sucht derzeit härter denn je sein. In den vergangenen Wochen soll es zu mehreren Rückfällen gekommen sein, woraufhin sich der 40-Jährige zweimal freiwillig in stationäre Behandlung begab – jedoch ohne nachhaltigen Erfolg. Die Absage der Tournee ging demnach primär von ihm selbst aus. Neben den körperlichen Entzugserscheinungen setzt dem Musiker vor allem der psychische Druck massiv zu; treue Anhänger belagerten zuletzt sogar sein Privathaus.

Der dramatische Teufelskreis, der vor etwa viereinhalb Jahren so richtig eskalierte, scheint sich damit fortzusetzen. Erschwerend kommt laut Insidern hinzu, dass sogenannte falsche Freunde im Umfeld des Stars den Ausstieg aus dem Milieu aktiv behindern sollen. Dennoch gibt sich der Rapper nicht gänzlich geschlagen. Mit den Worten "Ich kämpfe jeden Tag darum, wieder auf die Beine zu kommen" schloss er sein emotionales Statement und bewies damit, dass er den Glauben an eine Genesung noch nicht verloren hat.